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Energiewende: Gerät Industrie durch Strompreise unter Druck?

Kategorie: Strom

Der Atomausstieg sorgt nicht nur bei den Verbrauchern für Verunsicherung aufgrund der absehbar steigenden Strompreise. Denn insbesondere Industrien wie die Aluminium- und Stahlproduktoin sind auf riesige Mengen Strom angewiesen. Dass jedoch Veränderungen nicht nur Unwägbarkeiten bergen sondern auch Chancen bieten, neue Wege beschreiten zu können, demonstrieren Unternehmen wie ThysenKrupp und Trimet. Im Übrigen versucht die Politik Härten abzufedern. Energiewende: Gerät Industrie durch Strompreise unter Druck? In der Schwerindustrie geht es beim Stromverbrauch nicht wie bei Verbrauchern um einen vierstelligen kWh-Bereich. Vielmehr hat allein das Aluminiumunternehmen Trimet einen Bedarf an Strom von einer Millionenstadt mit ausschließlich drei Personen pro Haushalt. Bei allgemein steigenden Preisen für Strom bietet daher auch ein Stromvergleich nur eine kleine Gestaltungsmöglichkeit. Um sozusagen aus der Not eine Tugend zu machen, könnte Trimet als Stromgroßverbraucher daher Dienste zur Netzstabilität leisten und sich diese bezahlen lassen. ThyssenKrupp eigener Stromanbieter Bei dem Stahlproduzenten ThyssenKrupp setzt man im Werk in Duisburg schon jetzt darauf, ein eigenes Energiesystem zu unterhalten und auszubauen. So stellt das Unternehmen aus bei der Stahlproduktion entstehenden „Abfallgasen“ Strom her und macht sich zum eigenen Stromanbieter. Zusammen mit einer stetigen Verbesserung der Effizienz bei der Nutzung von Strom muss dem Unternehmen daher vor der Energiewende nicht Bange sein und kann darüber hinaus sogar noch ein gewisse Menge Strom weiterverkaufen. Die Politik tut zur Sicherung der Industriearbeitsplätze ein Übriges und bietet Vergünstigungen bei Strom-Umlagen und dem CO2-Zertifikatehandel. Bild: Stahlwerk Differdingen von martinroell, bearbeitet von Tarifo.de – CC BY-SA 2.0.