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Strompreis vergleichen - Stromanbieter wechseln - Stromkosten sparen

Günstiger Strom im Strompreisvergleich.

Ein Stromvergleich bietet die Möglichkeit, die Strompreise verschiedener Stromanbieter wie Stadtwerke, Ökostrom-Anbieter oder großer Energieversorger auf einen Blick zu vergleichen. Durch einen Vergleich der Stromtarife zeigt sich, wie viele Stromkosten jährlich durch einen Wechsel des Stromanbieters gespart werden. Der Stromrechner hilft bei der Suche nach günstigem Strom. Im Ökostrom-Vergleich wird der Strompreis Erneuerbarer Energien verglichen. Fragen zum Stromanbieter, zum Stromverbrauch oder zur Kündigung beantworten die FAQs. Bei einem Wechsel übernimmt der neue Stromanbieter die Kündigung beim bisherigen Versorger automatisch. Eine durchgehende Stromversorgung ist gesetzlich garantiert und ein neuer Stromzähler nicht erforderlich.Wechseln Sie jetzt!

Günstige Ökostromanbieter

Ökostrom-Zertifikate

Öko-Strom wechseln für Einsteiger

» Was ist Ökostrom?
Ökostrom ist die Bezeichnung für Strom, der auf ökologisch vertretbarem Wege, z.B. durch Windkraft, Wasserkraft oder Solarenergie, erzeugt wird. Konventioneller Strom hingegen wird meist aus Kernkraft (Atomenergie) oder fossilen Brennstoffen wie z.B. Kohle oder Erdöl gewonnen.

Die Gewinnung von Strom aus Atomkraft oder Kohlekraft hat verschiedene Nachteile: im Falle von fossilen Brennstoffen vor allem die Ressourcenbegrenzung. Denn Kohle steht nicht in unendlichen Vorräten zur Verfügung - irgendwann werden die weltweiten Vorräte an Kohle und Erdgas aufgebraucht sein. Zum anderen kann eine wirtschaftliche Unabhängigkeit nicht gewährleistet werden, wenn man sich von Kohle- und Erdgas exportierenden Ländern abhängig macht. Bei Lieferengpässen oder Ressourcenknappheit wäre ein sofortiger Preisanstieg für Energie die Folge.

Ein großer Nachteil von Atom-Energie ist, dass sie radioaktiven Restmüll erzeugt. Nachdem nämlich die Brennelemente abgebrannt sind, müssen sie irgendwo zwischengelagert und schließlich endgelagert werden (Atommüll). Die Endlagerung muss dabei auf Grund der sehr langen Halbwertszeiten radioaktiver Substanzen über einige Jahrtausende gesichert werden.

Eine ökologisch gute Alternative zu konventionell erzeugtem Strom stellt daher Öko-Strom dar. Zum einen stehen die Energiequellen Wind, Sonne und Wasser in theoretisch unbegrenzten Mengen zur Verfügung (daher auch die Bezeichnung: erneuerbare Energie bzw. regenerative Energie). Zum anderen entsteht bei der Erzeugung von Ökostrom kein radioaktiver Restmüll oder sonstige Abfallprodukte, die einer besonderen Lagerung oder Entsorgung bedürfen. Hinzu kommt, dass Strom aus erneuerbaren Energien erheblich weniger Treibhausgase (CO2) bei der Produktion verursacht als Strom aus fossilen Brennstoffen (sehr hoher CO2-Ausstoß) oder Atomstrom (mittlerer CO2-Ausstoß). Eine vierköpfige Familie kann bei konsequentem Umstieg auf Ökostrom etwa 3.000 kg CO2 jährlich einsparen. Die derzeitigen Werte für CO2-Emissionen pro Kopf betragen in Deutschland laut einer Untersuchung der International Energy Agency (Stand: 2007) 9,87 Tonnen pro Kopf. Eine Einsparung von 3 Tonnen jährlich würde hier schon einen signifikanten Unterschied machen.
» Warum ist ein Stromvergleich auch für Ökostrom sinnvoll?
Es gibt in Deutschland eine große Vielzahl von Stromangeboten: etwa 900 Stromanbieter und ca. 7000 verschiedene Stromtarife. Bei dieser Zahl von Stromanbietern verwundert es nicht, dass es auch eine beträchtliche Zahl an Öko-Stromtarifen gibt. Diese Ökostrom-Tarife unterscheiden sich teilweise stark in Preis, Verfügbarkeit und Strommix. Während durch die gesetzlichen Regelungen des Erneuerbare Energien Gesetzes (EEG) jeder Stromversorger dazu verpflichtet ist, zu einem Anteil von rund 16% (Stand: 2007) Ökostrom anzubieten, gibt es auch einige Stromanbieter, die über den gesetzlichen Mindestanteil hinaus Ökostrom in das Stromnetz einspeisen. Welche das sind, können Sie dem Tarifo.de Öko-Strompreisvergleich entnehmen. Bei jedem Stromanbieter listet Tarifo.de den genauen Strommix auf, den dieser in das Stromnetz einspeist. Liegt der regenerative Anteil des Stroms bei 100%, haben Sie es mit einem reinen Ökostromanbieter zu tun.

Das gängige Klischee, dass Ökostrom automatisch teurer ist, als Strom aus konventionellen Energiequellen, stimmt so nicht. Verschiedene Faktoren regulieren den Preis von Ökostrom. Zum einen die Förderbeiträge in den Ausbau regenerativer Energien. Viele Stromanbieter erheben bei Ökostrom einen minimalen Ökoaufschlag, den sie in den Neubau und Ausbau von Kraftwerken zur Erzeugung regenerativer Energie investieren. Ein solcher Ökobeitrag beträgt selten mehr als 1ct/kWh, sichert aber den kontinuierlichen Ausbau von Ökostrom in Deutschland. Und da auch hier Angebot und Nachfrage den Preis von Ökostrom regulieren, darf man davon ausgehen, dass der Preis für Öko-Strom sinken sollte, je mehr Stromkunden Ökostrom beziehen.

Meistens geben die Ökostrom-Versorger detailliert Auskunft über die Art der Investition - viele investieren in den Bau von Windkraftanlagen (z.B. Offshore-Windparks, die auf dem offenen Meer gebaut werden, wo durch den rauen Wind eine optimale Ausnutzung der Windenergie erreicht werden kann), andere investieren in den Ausbau von Wasserkraft-Anlagen (Hydroenergie), welche die Strömungsenergie von fließendem Wasser in mechanische Energie umwandeln, die wiederum in elektrische Energie umgewandelt wird; wieder andere setzen voll auf Sonnenenergie (Solarenergie) zur Erzeugung von Strom (mittels Solartechnik, wie z.B. Sonnenwärmekraftwerken, Sonnenkollektoren und Photovoltaikanlagen). Informieren Sie sich vor einem Wechsel daher genau, auf welche der vielen Techniken zur Gewinnung von erneuerbarer Energie der gewünschte Stromanbieter setzt.

» Ändert sich der Strom, der bei mir aus der Steckdose kommt?
Nein. Der Strom, der bei Ihnen aus der Steckdose kommt wird der gleiche bleiben wie vor Ihrem Wechsel zu einem Ökostromanbieter. Diese Tatsache wirkt verwirrend, ist aber ganz leicht zu erklären. Sie beziehen Ihren Strom aus dem Gesamtnetz. Wechseln Sie zu einem Öko-Stromanbieter beziehen Sie den gleichen Strom wie vorher, nur dass sich der Anteil von Ökostrom im Stromnetz insgesamt erhöht hat, da Ihr Ökostrom-Anbieter die von Ihnen verbrauchte Menge in das Gesamt-Stromnetz einspeist. Es erhöht sich damit der Anteil von Ökostrom im Stromnetz, der Strom, der aus Ihrer Steckdose kommt, ändert sich in seiner physischen Zusammensetzung aber nicht.

Dieses Argument ist häufig gegen die Nützlichkeit von Ökostrom in Bezug auf Umweltfreundlichkeit eingewendet worden. Da sich aber der prozentuale Anteil von Ökostrom im Gesamt-Stromnetz erhöht, bleibt der Vorteil des verbesserten Klimaschutzes gesichert. Je mehr Kunden auf Ökostrom umsatteln, desto höher wird der Anteil von Ökostrom im Netz. Je höher der Anteil von Ökostrom im Netz, desto größer der Bedarf an neuen Kraftwerken zur Erzeugung von Ökostrom.

» Wozu dienen Ökostrom-Zertifikate bzw. Öko-Siegel? Worauf muss ich achten?
Um Ihnen die Orientierung im Dschungel der Ökostromanbieter und Öko-Stromtarife zur erleichtern, bieten Ökostrom-Zertifikate eine gute Hilfe. Es gibt verschiedene Ökostrom-Zertifikate, eine genauere Liste bietet die Zusammenstellung "Ökostrom - die Zertifikate" von Tarifo.de. Es gibt z.B. Zertifikate für Ökostrom vom TÜV - vom TÜV Nord, vom TÜV Süd, sowie auch vom TÜV Hessen oder vom TÜV Rheinland. Aber auch der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), die EUROSOLAR, der Naturschutzbund Deutschland (NABU) und viele andere unabhängige Organisationen sind an der Vergabe verschiedener Ökostrom-Siegel beteiligt, wie z.B. dem Grüner Strom Label (GSL), das den Ausbau von Anlagen für Erneuerbare Energie garantiert. Ein weiteres Siegel wird vom WWF Deutschland, der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen und dem Öko-Institut e.V. vergeben, das ok-power Label, welches vergeben wird, wenn die Stromprodukte einen erkennbaren zusätzlichen Umweltnutzen schaffen, sprich: ebenfalls in den Ausbau von Erneuerbare Energie-Kraftwerken investiert werden. Ein anderes Siegel ist das RECS-Siegel, das von der RECS-Deutschland e.V. vergeben wird. Dieses ist jedoch in letzter Zeit von einigen Verbraucherschützern kritisiert worden, da das RECS-Zertifikat nicht garantiert, dass Einnahmen durch RECS zertifizierten Strom in den Ausbau für Alternative Energie investiert wird.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass man bei Ökostrom vor allem darauf achten sollte, wo dieser produziert wird, welche Aufpreise für den jeweiligen Ökotarif gelten und wie diese weiterinvestiert werden. Ferner kann man auch nach persönlichen Präferenzen entscheiden, ob man lieber Ökostrom beziehen möchte, der aus Windkraft, aus Solarenergie, aus Kraft-Wärme-Kopplung (KWK), aus Biomasse oder aus Wasserkraft gewonnen wird.
» Ich will noch mehr für die Umwelt tun, was kann ich machen?
Wenn Sie über den Bezug von Ökostrom hinaus noch weiter helfen wollen, CO2-Emissionen einzusparen, dann können Sie versuchen, Ihren Stromverbrauch insgesamt zu senken. Energiespartipps helfen dabei und einige Stromspartipps sind im Nu umgesetzt: schalten Sie alle Geräte in Ihrem Haushalt immer aus und niemals auf Standby. Denn im Standby-Modus haben elektrische Geräte einen sog. Leerlaufverlust, das heißt sie verbrauchen eine geringe Menge an Strom, die aufs Jahr gerechnet und bei der Menge an elektrischen Geräten, die sich heutzutage in deutschen Haushalten finden, eine beachtliche Menge an Energie verbrauchen.

Auch der konsequente Einsatz von Energiesparlampen im Haushalt reduziert den Stromverbrauch. Die Verwendung von Energiesparlampen wird in Europa zukünftig sogar gesetzlich vorgeschrieben (vgl. Artikel: "Das Ende der Glühbirne - Energiespar-Order der EU"). Bei einer Energiesparlampe ist der Energieverlust geringer, wohingegen bei einer klassischen Glühbirne nur ca. 5% des Stroms in Licht umgewandelt wird: der Rest verpufft bei der Glühbirne als ungenutzte Wärme.

Auch sollten Sie Haushaltsgeräte überprüfen, ob diese einen besonderen Energiesparmodus haben und diesen benutzen: Ihre Waschmaschine wäscht meist genauso gut im Energiesparmodus - gleiches gilt für Ihren Geschirrspüler oder Ihren Wäschetrockner. Achten Sie beim Kauf neuer Haushaltsgeräte auch darauf, dass Sie Geräte mit einer hohen Energieeffizienz-Klasse kaufen, z.B. mit der Effizienzklasse A++ oder A+. Diese Geräte zeichnen sich durch einen deutlich geringeren Stromverbrauch aus.

Auch die Anschaffung eines Energiemessgerätes lohnt sich auf Dauer: denn nur so können Sie den tatsächlichen Verbrauch Ihrer elektrischen Geräte ermitteln und die Einsparpotentiale herausfinden. Das Strommessgerät wird einfach zwischen das elektrische Gerät und die Steckdose geschaltet und gibt Ihnen innerhalb weniger Sekunden aus, wie viele Kilowattstunden das jeweilige Gerät verbraucht. Erscheint Ihnen der Verbrauch zu hoch, denken Sie über die Anschaffung eines neuen, energieeffizienteren Gerätes nach. Diese verbrauchen i.d.R. deutlich weniger Strom. Das macht sich am Ende des Jahres auf der Stromrechnung bemerkbar, so dass man die höheren Anschaffungskosten sehr schnell wieder reingeholt haben sollte.

Weitere häufige Fragen finden Sie hier.

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