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Hart aber Fair: Die Frage nach dem sauberen Strom

Kategorie: Strom

Köln - Moderator Frank Plasberg lädt am Mittwoch, den 19 August 2009 eine illustre Runde in sein Studio um unter anderem Fragen rund um sauberen Strom zu klären. "Reaktor aus – Energiesparlampe an! Welchen Preis zahlen wir für sauberen Strom" lautet das Thema von "Hart aber Fair", was von 21.45 bis 23 Uhr in der ARD ausgestrahlt wird. Die fünf geladenen Gäste garantieren eine hitzige Diskussion. Elf Jahre liegt die Liberalisierung des Strommarktes nun zurück, doch anstelle des erhofften billig Strom, zahlt der Stromverbraucher in Deutschland den höchsten Strompreis. Das haben sich Politiker wie auch die Stromkunden sicher anders vorgestellt. Doch anstatt hier in Sachen Stromanbieter regulierend Einfluss zu nehmen, schreiben sie den deutschen Stromverbrauchern vor wie sie ihre Wohnung zu beleuchten haben. Statt der beliebten Glühbirne erleuchtet nun immer häufiger eine Energiesparlampe den Raum. Strom sparen, lautet die Devise, als hätte das der mündige Stromverbraucher angesichts der hohen kWh-Preise nicht selbst schon vorgehabt. Dieser senkt den Stromverbrauch, wo es nur geht oder er wechselt den Stromversorger, wenn die Stadtwerke die Preise erhöhen oder der Strompreisvergleich eine günstige Alternative bietet. Wie ein Stromvergleich in Essen zeigt, besteht vom Single-Haushalt bis zur Großfamilie Jahr für Jahr die Möglichkeit Geld zu sparen. Kurz vor der Bundestagswahl 2009 scheint sich die Wahlentscheidung auch in Energiefragen zuzuspitzen. Gerade nachdem immer häufiger Pannen in Atomkraftwerken bekannt werden und die Bevölkerung verunsichern. Einen konsequenten Atomausstieg, lieber jetzt als gleich, fordern die einen. Andere ziehen es vor, noch etwas länger am Atomstrom festzuhalten oder gleich den Ausstieg vom Ausstieg zu beschließen. Der Redaktion von "Hart aber Fair" ist es für das Erste gelungen eloquente Vertreter dieser Lager und weitere Experten einzuladen. An der Runde werden unter anderem teilnehmen: Bundesumweltminister und SPD-Mitglied Sigmar Gabriel, dessen Bayerischer Kollege Markus Söder (CSU), sowie Gabriels Amtsvorgänger Jürgen Trittin (Spitzenkandidate für Bündnis 90/Die Grüne). Außerdem werden auch Wissenschaftsjournalist Ranga Yogeshwar und Hildegard Müller (Hauptgeschäftsführerin des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft) zu Wort kommen. Das verspricht einen unterhaltsamen Abend. Ob die Diskussion primär zu Wahlkampfzwecken heiße Luft versprüht oder ob den Zuschauern tatsächlich sauberer Strom, Ökostrom oder erneuerbare Energie nähergebracht werden kann, wird sich zeigen "wenn Politik auf Wirklichkeit trifft".