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Teldafax: Nur 100 Gläubigern in Köln - Verfahren kann lange dauern

Kategorie: Strom

Mit einer bescheidenen Beteiligung von gerade 100 Gläubigern wurde in dieser Woche die erste Gläubigerversammlung im Teldafax-Insolvenzverfahren in Köln veranstaltet. Insolvenzverwalter Biner Bähr informierte über den aktuellen Stand im Verfahren und zertreute die Hoffnung auf ein schnelles Ende. Ein Abschluss von Deutschlands größtem Insolvenzverfahren könne sich bis zum Jahr 2017 hinziehen. TelDaFax: Überraschende Wende beim Stromanbieter Eigentlich hatten die Veranstalter der Gläubigerversammlung im Teldafax-Insolvenzverfahren in Köln einen riesigen Ansturm erwartet und schon die Angst geäußert, dass die gebuchten Räumlichkeiten nicht ausreichen würden. Dies war ein Trugschluss, denn gerade einmal 100 der 750.000 Teldafax-Gläubiger fanden sich ein, um aktuelle Informationen von Insolvenzverwalter Biner Bähr zu erhalten. Demnach scheinen schon viele Leidtragende die Hoffnung auf ein versöhnliches Ende der Pleite des Billigstromanbieters aufgegeben zu haben.

Teldafax: Nur 100 Gläubigern in Köln - Verfahren kann lange dauern

Wie Bähr auf der Veranstaltung verlauten ließ, war das Geschäftsmodell von Teldafax schon im Vorfeld sehr gefährlich, da es nur auf Kundengewinnung und der Suche nach potenziellen Investoren ausgerichtet war. Den ersten Erkenntnissen zufolge war Teldafax bereits im Jahr 2009 insolvent gewesen und eine Fortführung des Geschäftes bedeutete nur den Ausbau der Pleite. Der Schuldenberg des Strom-Discounters könnte sich bis zum Abschluss des Verfahrens auf rund eine halbe Milliarde Euro summieren. Mit einem Abschluss rechne Bähr ohnehin nicht vor dem Jahr 2017, womit bei den zahlreichen Gläubigern noch eine Menge Gelduld gefragt ist. Bild: Stromleitung von jojonks, bearbeitet von Tarifo.de - CC BY-SA 2.0.