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Siemens: Ausstieg aus der Atomkraft

Kategorie: Strom

Die Atomkatastrophe in Fukushima (Japan) und die daraus resultierende Wende hat auch die Verantwortlichen beim deutschen Wirtschaftsriesen Siemens umdenken lassen. So verkündete der Konzern am Wochenende seinen Ausstieg aus dem Atomkraft. Stromrechner für Gewerbe Die langfristigen Folgen der Katastrophe im Atomkraftwerk von Fukushima waren den meisten Menschen hierzulande zunächst nicht bewusst. Die daraus resultierende politische Wende auf bundesebene wurde zwar von der aktuellen Koalition vollzogen, aber ihre Glaubwürdigkeit hat erheblich darunter gelitten. Wie die Wahl gestern in Berlin eindrucksvoll unter Beweis stellte, waren es vor allem die Grünen, die indirekt von der "Katastrophe" profitierten, weil sie ohnehin für eine Zukunft mit erneuerbaren Energien standen. Aber auch die Wirtschaft musste auf den Wandel reagieren, was insbesondere die großen Konzerne des Energiesektors vor große Probleme stellt. So müssen RWE und E.on ihren Firmen eine neue Ausrichtung verleihen.

Siemens: Ausstieg aus der Atomkraft

Noch vor wenigen Jahren wollte Siemens gemeinsam mit dem russischen Konzern Rosatom Marktführer im weltweiten Atomenergiegeschäft, allerdings sind diese Pläne seit Anfang des Jahres 2011 hinfällig. Statt sich am Bau weiterer Atomkraftwerke zu beteiligen, verkündete der Konzern am Wochenende seinen Ausstieg aus dem Atomgeschäft. Die Partnerschaft mit Rosatom erhält eine vollkommen neue Ausrichtung, lediglich der Ausstieg beim französischen Kernkraft-Partner Areva kommt Siemens teuer zu stehen. 682 Millionen Euro inklusive Steuern  musste man aufbringen, damit man nun einer atomfreien Zukunft entgegen steuern und sich auf andere Geschäftsfelder konzentrieren kann. Für Siemens hat eine neue Zukunft begonnen. Bild: industry illinois von paparutzi, CC-BY 2.0 - bearbeitet von Tarifo.de.