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TelDaFax: Stadtwerke Solingen entziehen dem Stromanbieter den Netzzugang

Kategorie: Strom

Wegen nicht bezahlter Netzentgelte haben die Stadtwerke Solingen ihren Lieferanten-Rahmenvertrag mit TelDaFax gekündigt. Der in Schieflage geratene Stromanbieter TelDaFax gewinnt jedoch langsam das Vertrauen von Banken zurück. Troisdorf- Der Stromanbieter TelDaFax muss erneut eine Niederlage einstecken. Die Stadtwerke Solingen (SWS) haben mit der Kündigung des Lieferanten-Rahmenvertrages TelDaFax den Netzzugang entzogen. Ab dem 1. Mai werden die von der Kündigung betroffenen 636 Stromkunden in Solingen durch den örtlichen Grundversorger SWS über die sogenannte Ersatzversorgung mit Strom beliefert. Um Stromkosten zu sparen, wird den Kunden entweder ein Tarifwechsel innerhalb der SWS bzw. ein Stromanbieterwechsel empfohlen. Auch in Solingen waren verzögerte bzw. ausbleibende Netzentgelt-Zahlungen Auslöser für die Kündigung der Stromnetznutzung. Der Netzbetreiber bezieht sich mit seiner Entscheidung auf das Energiewirtschaftsgesetz, welches die Netzgesellschaft dazu berechtigt, dem Stromlieferanten bei mehrmaligem Zahlungsverzug den Rahmenvertrag zu kündigen.

Licht am Horizont: Bald wieder Lastschrift-Einzugsverfahren bei TelDaFax

Trotz des erneuten Verlustes von Stromkunden schöpft TelDaFax neue Hoffnung. Der Vorstandsvorsitzende Hans-Gerd Höptner komplettiert seine Führungsmannschaft mit Alexander Kutz als neuen Vorstand für Vertrieb und Marketing. Gegenüber der „Welt am Sonntag“ äußerte der TelDaFax-Chef, dass er bereits mit mehreren Banken über die Wiederaufnahme des Lastschrift-Einzugsverfahrens verhandelt habe. Damit will Höptner nicht nur die Liquidität des Stromanbieters erhöhen, sondern auch den Kundenservice sowie die Buchhaltung entlasten. Die Schulden von TelDafax bei den Netzbetreibern belaufen sich derzeit auf rund 50 Millionen Euro.
Bild: Irreconcilable Differences von Cali4beach, bearbeitet von Tarifo.de CC-BY 2.0.