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Die Schule als Kraftwerk

Kategorie: Strom

Potsdam – Die Hauptstadt Brandenburgs hat sich ehrgeizige Klimaschutzziele gesetzt. Der umweltschonenden Nutzung von Sonnenenergie kommt dabei eine wichtige Rolle zu. Teil der Strategie ist die Installation von Photovoltaik-Anlagen auf Dächern öffentlicher Gebäude. So geschehen am Montag auf dem Dach eines Potsdamer Gymnasiums. Mit der Installation von Solarzellen auf dem Dach des Leibniz-Gymnasiums startete am Montag die Klimaschutzkampagne der Stadt Potsdam. Die Dachflächen öffentlicher Einrichtungen wie Schulen sollen künftig verstärkt für die Gewinnung regenerativer Energien genutzt werden. Neben ökologischen Vorteilen sprechen auch finanzielle Argumente für das Konzept. Schließlich belasten Energiekosten nicht unerheblich die kommunalen Kassen. Damit die neuen Photovoltaik-Anlagen auch wirklich Sinn machen, sind in vielen Fällen jedoch erst einmal Dachsanierungen durchzuführen (so auch beim Leibniz-Gymnasium). Insgesamt hat die Anlage 270.000 Euro gekostet. Auf 2050 Quadratmetern wurden 379 Solarmodule installiert, welche insgesamt rund 80.900 Kilowattstunden Strom im Jahr produzieren. Damit wird der Stromverbrauch der Schule gedeckt und etwa 52 Tonnen Kohlenstoffdioxid eingespart. Die benachbarte Grundschule verfügt übrigens auch schon über Photovoltaik-Module, im Frühjahr folgt die Musikschule.