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E.on setzt auf Gas und europäische Energie-Union

Kategorie: Gas

Johannes Teyssen, Vorstandsvorsitzender der E.on AG, setzt aufs Gas: Die Infrastruktur für Erdgas ist dem Manager zufolge in Europa gut ausgebaut, die Versorgungssicherheit bezeichnet er als gesichert. Neben der Wärmegewinnung wird Gas auch bei der Stromerzeugung immer wichtiger, da sich Gaskraftwerke als Partner für regenerative Energien anbieten. Des Weiteren sieht der E.on-Chef in einer Energie-Union Potentiale, die europäische Integration voranzubringen. E.on setzt auf Gas und europäische Energie-Union

Gaspreis steht wegen Großhandelspreisen unter Wettbewerbsdruck

In einem Gastbeitrag für die Online-Ausgabe des Focus schreibt Teyssen, dass das Gasgeschäft heute stark vom Großhandel bestimmt wird. Der Heizölpreis, an den der Gaspreis lange gekoppelt war, hat nicht mehr die Bedeutung früherer Tage. Stadtessen kommt der Druck auf dem Gasmarkt von der Wettbewerberseite. Tyssen fordert daher die Bezugsverträge an die neuen Bedingungen anzupassen. Der E.on-Chef erwartet einen Anstieg des europäischen Gasverbrauchs, da Gaskraftwerke eine klimaverträgliche Alternative zur Atomkraft und zu Kohlekraftwerken sind. Auch die schwankende Energieproduktion aus Erneuerbaren Energien kann mit Gas ausgeglichen werden. Noch im Sommer 2010 gehörte Teyssen zu den Unterzeichnern des Energiepolitisches Appells. Mit diesem sollte der Atomausstieg verhindert werden. Außerdem bekannten sich die Unterzeichner zur Kohlekraft. Dass Teyssen nun Erdgas eine besondere Funktion für die Energiewende zubilligt dürfte Gaskunden, die Gas zum Heizen und Kochen verwenden, nicht unbedingt freuen. Durch die zunehmende Stromerzeugung durch Erdgas könnten die Gaspreise für Verbraucher weiter steigen. Viele Gasversorger haben in diesem Winter die Preise erhöhte, und das, obwohl durch die milden Temperaturen nicht so viel Gas verbraucht worden ist als in den Vorjahren. Ob Europa weiter zusammenwachsen wird könnte auch an der zukünftigen Energieversorgung liegen. Tyssen zufolge ist Energie ein "Motor der Europäischen Integration". Bild: Power Plant von TBoard, CC-BY - bearbeitet von Tarifo.de.