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Weiterer Stellenabbau bei der HypoVereinsbank

Kategorie: Finanzen

Nach aktuellen Angaben des Finanzinstitutes, will die HypoVereinsbank bis zum Jahr 2013 weitere Stellenstreichungen vornehmen. Allerdings sollen betriebsbedingte Kündigungen ausbleiben und in erster Linie Mitarbeiter in den zentralen Corporate-Center-Einheiten betroffen sein.

Weiterer Stellenabbau bei der Hypovereinsbank

HypoVereinsbank will Erträge steigern

Um eines der größten Bankhäuser in der Bundesrepublik zu bleiben, will die Führungsetage der HypoVereinsbank Schritte gen einer schlankeren Unternehmensstruktur einleiten. So soll der Risikofaktor Kosten möglichst gering gehalten und der unsicheren wirtschaftlichen Weltmarktsituation dadurch entgegengewirkt werden Auf beinahe 800 Filialen und fast 20.000 Mitarbeiter in Gesamtdeutschland kann die Bank im Juli 2011 noch blicken - die letztgenannte Zahl wird sich allerdings bald reduzieren. Für den Monat Oktober sind endgültige Gespräche mit Vertretern der Arbeitnehmer angesetzt, um gemeinsam die bereits beschlossene Vorgehensweise bei der Ausdünnung der Belegschaft zu beschließen. Fest steht für den Vorstand der HypoVereinsbank, dass in den vergangenen Jahren zu viele Jobs in den Corporate-Center-Einheiten geschaffen wurden. Nun sollen diese wieder verringert, die Kräfte gebündelt werden und Erträge gesteigert. Dass die Bank den Schritt des Stellenabbaus geht, wundert in Hinblick auf die Umsatzzahlen aus dem Jahr 2010: Der Konzernüberschuss verdoppelte sich zum Vorjahr, und es konnten sogar die erforderliche Summe vom Gewinn abgezogen werden, die dem Mutterkonzern Unicredit in Italien aus den roten Zahlen half. Und auch über die Ergebnisse der ersten beiden Quartale des laufenden Jahres kann sich das Finanzhaus nicht beschweren. Besonders erfolgreich wurde in den Bereichen des Investment-Bankings und mit Großkunden gewirtschaftet. Einzig die Investitionen in den Bau eines Windparks in der Nordsee haben sich bislang nicht rentiert – von aufgrund Bauverzögerungen musste die HypoVereinsbank hier hohe Rücklagen bilden.

Kein Stellenabbau bei Vertriebsangestellten

Bleibt es bei den Ankündigungen der Chefetage, so müssen sich Vertriebsangestellte keine Sorgen um ihren Arbeitsplatz machen. Denn der direkte Kundenkontakt und damit die Anleger sollen nicht unter dem zukünftigen Stellenabbau leiden.

Bild: Unemployment Office von Bytemarks, CC-BY - bearbeitet von Tarifo.