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IT-Versicherung soll Schäden durch Hacking im Internet decken

Kategorie: Finanzen

Die Wiener Ziviltechnikgesellschaft ZT-Prentner-IT hat sich dem vermehrt auftretenden Problem des Datendiebstahls und Hackings angenommen und zur Absicherung der Geschädigten ein Modell entwickelt, das eine Deckung bis zu 1,5 Millionen Euro bei Pannen oder Systemblockaden vorsieht.

IT-Versicherung soll Schäden durch Hacking im Internet decken

Internet Hacking kann Schäden in Millionenhöhe verursachen

Mit dem Namen ‚Internet-Sicherheitsgurt’ wird die Kombination aus technischen Überwachungen und der darauf folgenden Erstellung eines Maßnahmekatalogs von staatlich befugten IT-Ziviltechnikern geboten. Das professionelle Internet-Hacking soll dem Kunden Sicherheitslücken in seinem System aufzeigen und will bei Datenpannen, -klau oder sonstigen Schäden die entstehenden Kosten für das jeweilige Unternehmen tragen. Denn nicht nur die technischen Folgen an sich, auch Auswirkungen auf das Image der betroffenen Firma können herbe finanzielle Verluste nach sich ziehen. Wie eine aktuelle Studie belegt, nehmen Hacker neben Großkonzernen und Finanzinstituten verstärkt Gewerbe aus dem Tourismusbereich ins Visier, bei denen häufig die Weitergabe privater Daten nur über geringen Schutz verfügen. Insgesamt sei bei der Untersuchung ein Ergebnis aufgekommen, nach dem gut die Hälfte aller Datensystemdiebstahlprobleme auf Hacker und nur rund 17 Prozent auf betriebsinterne Fehler zurückzuführen seien. Großunternehmen wie REWE oder auch Raiffeisenbanken sind bereits Kunden bei der ZT-Prentner-IT, deren Spezialisten seitdem regelmäßig versuchen, auf erlaubtem Wege in das jeweilige IT-System zu gelangen und so Schwachstellen aufzuzeigen. Nach einem ersten Grundsatzcheck, bei dem bereits oftmals diverse Sicherheitslücken der betroffenen Firma bekannt werden, geht es an die Feinarbeit, aufgrund deren Resultate ein Maßnahmenkatalog erstellt wird. Sollte trotz der Umsetzung ein Hacker in die Datenbank des Unternehmen eingreifen können, so verspricht der Wiener IT-Technikkonzern die Übernahme der entstehenden Kosten bis zu einem Betrag von eineinhalb Millionen Euro. Die Überprüfung ist staatlich anerkannt und wird entsprechend von einer unabhängigen Kontrollstelle zertifiziert. So soll der E-Spionage zu Leibe gerückt werden.

Europaweites Modell zum Internet Hacking

Die Cyber-Kriminalität steigt allen Ortes - auch gegenüber Bundesministerien und sonstigen öffentlichen Behörden. Der Rahmenbeschluss zu EU-weit geltenden Abwehrmaßnahmen gegenüber Hackern geht allerdings vielen IT-Experten zu weit, sie sehen die Entwicklungsfreiheit beim Datenschutz eingeschränkt.

Bild: Hack'o'Rama von Al Corr, CC-BY- bearbeitet von Tarifo.