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energieGUT in den EcoTopTen

Kategorie: Strom

Das Forschungsprojekt EcoTopTen erstellt Marktübersichten ökologischer Produkte und gibt auch Kaufempfehlungen für Verbraucher, die Wert auf Nachhaltigkeit der Waren und Produkte legen. Jetzt hat sich EcoTopTen wieder einmal der Stromanbieter in Deutschland angenommen und verfügbare Ökostromtarife unter die Lupe genommen. Mit den üblich strengen Kriterien wurden Ökostromtarife auf ihre Nachhaltigkeit, Preisstruktur, Strommix und Transparenz geprüft. Mit dabei von der Partie: die energieGUT GmbH.

In puncto Nachhaltigkeitsprüfung geht es den EcoTopTen vor allem darum, zu bescheinigen, dass der erzeugte Strom tatsächlich zum Ausbau erneuerbarer Energien in Europa beiträgt. Aber auch den Strompreis hat EcoTopTen in den Bewertungskatalog mit aufgenommen: max. 20 Prozent darf der getestete Ökostrom teurer sein, als der Durchschnittspreis für konventionell erzeugten Strom (aus Kernenergie oder aus fossilen Brennstoffen). Bei der Errechnung des Durchschnittspreises orientiert sich EcoTopTen sowohl an der Vereinigung Deutscher Elektrizitätswerke e.V. (VDEW) als auch an eigenen Recherchen. Die errechneten Durchschnittspreise sehen wie folgt aus:

  • 1-Personen-Haushalt: 1.970 kWh pro Jahr für ca. 487,27 Euro
  • 2-Personen-Haushalt: 3.210 kWh pro Jahr für ca. 742,63 Euro
  • 3-Personen-Haushalt: 4.260 kWh pro Jahr für ca. 958,86 Euro
  • 4-Personen-Haushalt: 4.750 kWh pro Jahr für ca. 1.059,77 Euro

Der Ökostrom darf in einem 1-Personenhaushalt also max. 584,72 Euro kosten (20 Prozent über dem genannten Durchschnittspreis). Alles was teurer ausfiel, fiel durchs Raster. Erstaunlich jedoch war das Ergebnis: denn die meisten EcoTopTen-Stromangebote lagen bei den Strom-Mehrkosten deutlich darunter! Das alte Vorurteil, Ökostrom sei viel teurer als konventioneller Strom, ist damit deutlich widerlegt.

13 bundesweite, 134 regionale Ökostromangebote ausgezeichnet Getestet wurden sowohl regionale Ökostromtarife, als auch bundesweite. Der Strommarkt ist trotz der lange zurückliegenden Liberalisierung immer noch stark regional geprägt, weswegen die hohe Zahl regionaler Ökostromanbieter keineswegs überrascht. Was hingegen überrascht, ist das Fehlen eines Namens in der Liste der 13 bundesweiten Stromanbieter mit Ökostrom-Tarifen: Greenpeace Energy. Berichten der taz vom 28.03.2009 zufolge gab es in der Absprache mit Greenpeace Energy ein Problem und der Stromversorger legte das erforderliche unabhängige Gutachten nicht vor, weswegen Greenpeace Energy nicht in der Liste auftauchte. Der Versorger hat mitgeteilt, dass er dieses Versehen bedauere und das Gutachten so schnell wie möglich nachreichen werde.

Von den anderen überregionalen Stromanbietern in der Liste gibt es nur wenige Überraschungen. Die drei Ökostrom Hardliner Elektrizitätswerke Schönau, LichtBlick und Naturstrom tauchen selbstverständlich in der Liste auf. Ebenso Tarife von ENTEGA, Geno Strom, BS|Energy, MANN Naturenergie GmbH und NaturWatt.

Ebenfalls mit von der Partie der überregionalen Stromanbieter ist der Versorger energieGUT. Die energieGUT GmbH (vormals Trianel) konnte sich mit dem Ökostromtarif HalloNatur! in die Liste der besten 13 bringen. Zum Aspekt der Nachhaltigkeit gesellt sich bei energieGUT noch die preisliche Qualität, die tarifliche Transparenz und der Anreiz zum Stromsparen durch die Stromsparprämie. energieGUT belohnt nämlich das Stromsparen ihrer Kunden. Wer im Vergleich zum Vorjahr 5% an Strom einspart, erhält beim HalloSpar!-Tarif von energieGUT dafür 10 Euro. Bei 10% sind es schon 20 Euro, bei 15% 30 Euro und so weiter bis zu einer Maximalprämie von 70 Euro (bei 35% Stromeinsparung). Beim HalloNatur! liegt der Bonus bei der Hälfte, was immerhin noch bis zu 35 Euro sind. Eine gute Idee, Stromsparen und Nachhaltigkeit im Strommix zu kombinieren.