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Energieeffiziente Beleuchtung im öffentlichen Raum

Kategorie: Strom

Wenn es auf Deutschlands Straßen dunkel wird, gehen Tausende und Abertausende Lichter an. Doch rund ein Drittel der Beleuchtungstechnik ist bis zu 20 Jahre alt und älter. Das kostet den Bürger jährlich drei bis vier Milliarden Kilowattstunden (kWh) an Strom. Mit einer effizienter eingesetzten Energie und neuen Lampen könnten Stadtkasse und Klima entlastet werden.  Gibt es schon Projekte für eine energieeffizientere Stadtbeleuchtung? Noch bis 2011 will der Energieversorger RWE Energy sein 150-Millionen-Euro-Energieeffizienz-Programm umsetzen. Dazu gehöre unter anderem die Verbesserung der Energieeffizienz von 180.000 Straßenlampen, so die aktuelle Mitteilung. Das soll durch den Einbau moderner Steuer- und Regelgeräte sowie dem Umbau und Austausch stromfressender Lampen umgesetzt werden. Ziel der Maßnahme sei es jährlich rund 28 Millionen Kilowattstunden Strom zu sparen und die Umwelt von 21.000 Tonnen Kohlendioxid (CO2) zu entlasten. Laut eigenen Angaben will der Energieversorger dafür vier Millionen Euro investieren. Im Juni 2008 ist der Wettbewerb des Bundesumweltministeriums (BMU), der KfW-Bankengruppe und des Umweltbundesamtes (UBA) „Energieeffiziente Stadtbeleuchtung“ gestartet. Während es in der ersten Wettbewerbsrunde bis zum Oktober 2008 vor allem um eine Sammlung von energieeffizienten Techniken ging, werden nun in der zweiten Runde bis Ende Februar 2009 vor allem die Konzepte zur Umsetzung eines Energiesparprogramms im Vordergrund stehen. Nun seien die Kommunen und Städte gefragt, Energieeffizienz-Konzepte zu entwickeln und vorzustellen. Der Wettbewerbssieger könne dann auf eine Förderung durch das Umweltinnovationsprogramm seine Energiesparmaßnahmen umsetzen. Aus welchem Grund wurde der Energieeffizienz-Wettbewerb gestartet? Einerseits sprechen hier die Fakten für sich: Der jährliche kommunale Stromverbrauch für die Straßenbeleuchtung entspricht zum heutigen Zeitpunkt dem Jahresstromverbrauch von 1,2 Millionen Haushalten und belastet laut BMU die Umwelt mit über zwei Millionen Tonnen CO2 pro Jahr. Zudem werden nur drei Prozent der Straßenlaternen erneuert. Stromfressende und Quecksilberdampf-Hochdruckleuchten und veraltete Lampen seien noch häufig im Stadtbild zu finden. Durch den Einsatz heutiger Technik und neuer Lampen könnte die Lichtqualität erheblich verbessert und der CO2-Ausstoß verhindert werden, so das BMU. Andererseits wird laut Energieversorger RWE Energy ab März 2009 die Laternen-Verordnung der EU durch Bekanntgabe im Amtsblatt in Kraft treten und so in den einzelnen Mitgliedsstaaten umgesetzt werden müssen. Dann müssten die althergebrachten Leuchtstoffröhren innerhalb von drei Jahren auf Energieeffizienz getrimmt werden. Auch das EU-Glühlampenverbot hat sicherlich zum Nach- und Umdenken in Sachen energiesparende Beleuchtung zu denken gegeben. Was kann der Einzelne für eine effizientere Stadtbeleuchtung tun? Viele Energieversorger bieten auf ihrer Internetseite eine Service-Nummer an, unter der der Energie-Kunde kostenlos anrufen kann und ausgefallene Straßenlaternen melden kann. Viele weitere nützliche Informationen zu Ihrem Energieversorger finden Sie unter: Stromanbieter. Wer auch zu Hause Energie sparen möchte kann unter tarifo.de die preisgünstigsten und energiesparendsten Geräte miteinander vergleichen. Wer zudem seinen Geldbeutel noch zusätzlich schonen möchte, der kann mit dem Stromvergleich von Tarifo.de die Stromtarife in seiner Gegend vergleichen und sofort und kostenlos online zu einem neuen Stromanbieter wechseln. Gerade in den neuen Bundesländern ist die Ersparnis besonders hoch. In einer sächsischen Kleinstadt wie Pirna zeigt ein Vergleich der Stromanbieter in Pirna, dass ein 2-Personen-Haushalt mühelos über 300 Euro pro Jahr sparen kann. Die Ersparnis im Westen ist zwar geringer, aber immer noch beachtlich. In Pirnas westdeutscher Partnerstadt Remscheid (NRW) zum Beispiel liegt die Ersparnis eines 2-Personen-Haushaltes immerhin noch bei gut 279 Euro im Jahr, wie ein Vergleich der Stromanbieter in Remscheid von Tarifo.de zeigt.