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Günstige Pflegeversicherung von DGB gewünscht

Kategorie: Finanzen

Geht es nach dem Willen des Deutschen Gewerkschaftsbundes, so erfährt die gesetzliche Pflegeversicherung bald eine Finanz-Kur, durch welche den Bundesbürgern zukünftig möglichst günstige Tarifoptionen gewährt werden können sollen - ermöglicht aufgrund einer wirtschaftlichen Kooperation privater und gesetzlicher Krankenkassen sowie der Berücksichtung des Patienteneinkommens. Günstige Pflegeversicherung von DGB gewünscht

Finanzausgleich bei gesetzlicher Pflegeversicherung

Neben dem finanziellen Ausgleich der jeweiligen Gesundheitsinstitutionen, möchte der DGB weiterhin die Beitragsbemessungsgrenze an die individuellen Lebensumstände der Versicherten anpassen und Einkommensstärke als auch Kapitaleinkünfte berücksichtigen. Dass gerade die gesetzliche Pflegeversicherung unter den zahlreichen freiwilligen Policen einer Überarbeitung unterzogen wird, liegt am zunehmenden Durchschnittsalter der deutschen Bevölkerung - und daraus resultierendem erhöhten Betreuungsbedarf. Doch nicht nur die Bürger, die die Versicherung in Anspruch nehmen, sondern auch diejenigen, welche sich als Pfleger um jene kümmern, sollen mit der Neuerung vor Überlastungen geschützt werden. Nach in dem am 3. März 2011 vorgestellten Konzept des DGB enthaltenen Berechnungen müsse für eine gleich bleibende Situation im Pflegebereich der Beitragssatz innerhalb der kommenden drei Jahre um knapp 2,8 Prozent angehoben werden, das Bundesgesundheitsministerium hingegen geht von einem Anstieg von bloß 2,1 Prozent aus. Fest steht: Ohne Änderungen würden die Bürger spätestens ab 2014 mehr zahlen müssen. Die Pflegereform soll in jedem Falle daher dazu führen, zu hohe Kosten nach oben abzugrenzen und nichtsdestotrotz dem wachsenden Pflegebedarf gerecht zu werden.

DGB und Bundesgesundheitsministerium uneins

Es bleibt abzuwarten, ob und wie das gemeinsame Ziel erreicht werden wird, denn der Vorschlag der Politiker, zunächst am Ruf des Betreuungsberufes selbst zu arbeiten und dadurch mehr Pflegepersonal zu rekruieren, geht dem Deutschen Gewerkschaftsbund nicht weit genug.
Bild: bundesministerium für gesundheit von saragoldsmith, CC-BY.