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Energieeffizienzgesetz geht in die Entwicklung

Kategorie: Strom

Das Bundesumweltministerium (BMU) hat aktuell bekannt gegeben, dass das seit längerem geplante Energieeffizienzgesetz in einem Entwurf vorliegt. Es soll zügig auf den Weg gebracht werden und dann vor allem ein Gesetz zum Nutzen der Bürger sein. Der Entwurf geht zunächst zur Anhörung an die Verbände und Länder. Was ist der Hintergrund des Energieeffizienzgesetzes? Das Energieeffizienzgesetz soll vor dem Hintergrund der europäischen Richtlinie über die Endenergieeffizienz und Energiedienstleistungen deren Ziele umsetzen, so das BMU. Hauptziel dieser am 17. Mai 2006 in Kraft getretenen Richtlinie ist eine signifikante Erhöhung der Energieeffizienz aller EU-Mitgliedsstaaten. Dabei sind alle EU-Mitglieder verpflichtet im Jahr 2011 und 2014 nationale Energieeffizienzpläne mit konkreten Maßnahmen vorzulegen. Ein erster Effizienzplan sowie gestartete Projekte mussten bereits im Jahr 2007 abgeliefert werden. Was sind die konkreten Ziele des Energieeffizienzgesetzes? Laut BMU sieht der bisherige Gesetzesentwurf vor, dass ein sogenannter „nationaler Einsparwert“ im Gesetz verankert wird. Dieser müsste dem Energie-Bundesprogramm entsprechen, wonach innerhalb von 30 Jahren, bis zum Jahr 2020, die Energieproduktivität verdoppelt werden soll. Wie soll das Energieeffizienzgesetz umgesetzt werden? Da es sich bis jetzt um einen Gesetzesentwurf handelt, müssen Details laut BMU noch ausgestaltet werden. Dazu gehöre auch die konkrete Formulierung von Anreizen zur Investition in Energiedienstleistungen, Bestimmungen für Energieversorger und das Schaffen weiterer vor allem auch wirtschaftlicher Rahmenbedingungen. Hierzu gehöre auch, dass Energieversorger stärker in die Pflicht genommen werden sollen. Sie könnten beispielweise Energieeinsparmaßnahmen durchführen. Auch energieintensive Betriebe müssten ein aktives und transparentes Energiemanagement betreiben. Was bewirkt das Energieeffizienzgesetz für den Einzelnen? Laut EU-Richtlinie sollen die Energieeffizienzmaßnahmen im Endeffekt vor allem die Verbraucher entlasten. Durch das Nutzen von Synergieeffekten und konkrete gesetzliche Bestimmungen würden die Lebenshaltungskosten auf dem Gebiet Energie/ Energieversorgung so dauerhaft niedrig gehalten werden. Die EU-Richtlinie sieht dazu ein neun-Prozent-Energiespar-Ziel innerhalb der Jahre 2008 bis 2016 vor. Das kommt laut BMU genau zum richtigen Zeitpunkt. Im Jahr 2007 hätten allein die Verbraucher in Deutschland 100 Milliarden Euro für Energie ausgegeben. Mit dem neuen Energieeffizienzgesetz und den Vorschlägen des Ministeriums könnte davon nach dessen Angaben schon bald eine Milliarde Euro an Energiekosten gespart werden. Was kann ich für einen energieeffizienten Haushalt tun? Dank der Energieeffizienzbestrebungen der EU können Verbraucher viele Geräte, die sie im Haushalt benötigen, anhand des Energieeffizienzlabels einordnen. So sieht man schon beim Kauf, welches Haushaltsgerät am wenigsten Strom verbraucht. Wer das energieeffizienteste und kostengünstigste Gerät in einem will, schaut am besten bei tarifo.de nach, um die Preise zu vergleichen. Das BMU Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU), kurz Bundesumweltministerium hat Sitze in Bonn und Berlin. Zu seinem Geschäftsbereich gehört auch das Umweltbundesamt (UBA), das seinen Sitz in Dessau-Roßlau hat. Dessau-Roßlau im Bundesland Sachsen-Anhalt hat nach einer Recherche von Tarifo.de ein ungemein hohes Sparpotential bei den Stromkosten. In wenigen Regionen im Bundesgebiet ist Strom so teuer wie in Dessau-Roßlau. Dies zeigt ein Vergleich der Stromanbieter in Dessau-Roßlau. Bereits ein Pärchen-Haushalt kann jährlich über 300 Euro an Stromkosten sparen, bei einer vier- bis fünfköpfigen Familie liegt die Ersparnis gar bei über 550 Euro pro Jahr. Ein Stromvergleich mit Tarifo.de lohnt sich daher auf jeden Fall - und ist zudem natürlich vollkommen kostenlos.