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Stromausfall-Risiko: Abschalt-Verbot für Kraftwerke in der Diskussion

Kategorie: Strom

Aufgrund des Ausbaus der Erneuerbaren Energien können einige konventionelle Kraftwerke nicht mehr profitabel betrieben werden. Stromversorger wollen diese Kraftwerke deshalb vom Netz abschalten. Dies erhöht allerdings des Risiko eines Stromausfalls. Die Regierung droht den Energieunternehmen deshalb mit einem Abschalt-Verbot, um die Gefahr eines Blackouts zu mindern.

Stromausfall-Risiko: Abschalt-Verbot für Kraftwerke in der Diskussion saubere energie von dierk schaefer Eine Meldepflicht für das Abschalten von Kraftwerken existiert derzeit nicht. Das Bundeswirtschaftsministerium möchte nach Möglichkeit auch nichts an der derzeitigen Regelung ändern und bevorzugt eine freiwillige Selbstvereinbarung der Stromversorger. Sollte die Versorgungssicherheit jedoch gefährdet sein, dann ist laut Ministeriumsangaben aber auch eine Gesetzesänderung möglich.

Strom-Versorgungslücke im Winter befürchtet

Der dpa zufolge kann das Wirtschaftsministerium, sofern es für notwendig erachtet wird, schnell mit einer Gesetzesänderung die Stromversorgung sicherstellen. Das Energiewirtschaftsgesetz könnte ergänzt werden. Hintergrund der Diskussion ist, dass seit der Abschaltung von acht Atomkraftwerken im vergangenen Jahr eine Strom-Versorgungslücke an Wintertagen befürchtet wird, an denen kaum Strom aus Sonnen- und Windenergie zur Verfügung steht. Die steigende Zahl an Sonnen- und Winkraftanlagen führt insbesondere im Sommer zu sinkenden Strompreisen an der Energiebörse in Leipzig, wenn besonders viel Ökostrom produziert und in die Netze eingespeist wird. Konventionelle Kraftwerke werden dann weniger gebraucht. Um auch bei einer geringen Ökostrom-Produktion die Stromversorgung sicherzustellen werden Reservekapazitäten benötigt. Die Stromproduzenten hoffen, dass sie für die Bereitstellung von Reserve-Kraftwerken finanzielle Anreize erhalten. Bild: saubere energie von dierk schaefer, CC BY - bearbeitet von Tarifo.de