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TelDaFax-Pleite: Bayer Leverkusen soll 16 Millionen Euro zahlen

Kategorie: Strom

Die Pleite des Stromanbieters TelDaFax könnte für den Fußballclub Bayer Leverkusen ein teures Nachspiel haben. Der Insolvenzverwalter fordert von dem Bundesligist 16 Millionen Euro. Der Streit um Sponsorengelder, die Bayer Leverkusen zwischen 2007 und 2011 von dem insolventen Stromversorger TelDaFax erhalten hat, könnte vor Gericht gehen, das Rechtsverfahren Jahre dauern. TelDaFax-Pleite: Bayer Leverkusen soll 16 Millionen Euro zahlen Von der Pleite des Stromanbieters sind neben den rund 750.000 ehemaligen Stromkunden, die durch Vorkasse-Zahlungen teilweise selbst Gläubiger im Insolvenzverfahren sind, auch das Hauptzollamt, die Netzbetreiber und eben Bayer Leverkusen betroffen. Der Insolvenzverwalter fordert von Gläubigern, die schon frühzeitig von der TelDaFax-Insolvenz gewusst haben könnten, Geld. Insgesamt geht es um 150 Millionen Euro.

Insolvenzverwalter hat Beweise gegen TelDaFax-Gläubiger gesammt

Die Süddeutsche Zeitung berichtet, dass der Insolvenzverwalter Biner Bähr seit der TexDaFax-Pleite eigenen Angaben zufolge genug Beweise gesammelt hat. Vor einem Jahr, am 14. Juni 2011, hat der Stromanbieter die Insolvenz in Bonn eingereicht. Noch am selben Tag ist Bär zum Insolvenzverwalter ernannt worden. Seiner Ansicht nach war TelDaFax bereits im Mai 2009 insolvenzreif. Der Insolvenzantrag wäre folglich mit zweijähriger Verspätung gestellt worden. Die Pleite des Stromversorgers war für viele Kunden deshalb besonders schmerzhaft, da sie ihren Strom per Vorauskasse bereits bezahlt hatten. Nach der TelDaFax-Insolvenz mussten sie sich dann einen neuen Versorger suchen, oder wurden automatisch von den Grundversorgern beliefert, die oft sehr teure Strompreise verlangen. Bild: Bayer 04 Leverkusen - 001 von iPhone-SoccerWallpaper, CC BY - bearbeitet von Tarifo.de.