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Solarwatt schlüpft wegen drohender Pleite unter Insolvenz-Schutzschirm

Kategorie: Strom

In den letzten Monaten mussten mehrere Solarunternehmen, vor allem in Ostdeutschland, Insolvenz anmelden. Die Solarbranche steckt in der Krise, die geplante Kürzung der Solarförderung könnte zu einer weiteren Verschärfung der Marktsituation führen. Mit der Dresdner Solarfirma Solarwatt steht nun ein weiteres Unternehmen vor der Pleite. Um die Insolvenz doch noch abzuwenden schlüpft die Photovoltaik-Firma unter einen Schutzschirm. Solarwatt schlüpft wegen drohender Pleite unter Insolvenz-Schutzschirm Solarwatt ist, wie viele andere Solarfirmen auch, überschuldet. Um die drohende Zahlungsunfähigkeit abzuwenden hat das Unternehmen am Dresdner Amtsgericht ein Insolvenz-Schutzschirmvefahren beantragt. Das Gericht stimmte dem Verfahren zu und stellte der Solarfirme den Rechtsanwalt Rainer Bär als vorläufigen Sachverwalter zu Seite.

Nachhaltige Sanierung angestrebt

Durch den Insolvenz-Schutzschirm ist Solarwatt vor dem Zugriff seiner Gläubiger geschützt. Dadurch erhält das Solarunternehmen die Chance, ein Sanierungskonzept zu erarbeiten. Der neue Solarwatt-Chef Detlef Neuhaus sagte, dass die Firma nun die Chance habe eine Sanierung in Eigenregie zu beitreiben und sich durch die vom Gericht gewährte Flexibilität selbst nachhaltig sanieren könne. Bis zum 31.12.2012 hat Solarwatt Zeit, das Dresdner Gericht von seinem Sanierungskonzept zu überzeugen. Anfang des Jahres ist der Absatz von Solarsystemen, die Solarwatt absetzen konnte, laut Neuhaus um 120 Prozent gestiegen. Der Vorstands-Chef ist daher optimistisch, dass die Sanierung gelingt. Die Gehälter der rund 440 Mitarbeiter seien für die nächsten drei Monate abgesichert. Zudem könnte es sein dass Stefan Quandt, der an BMW beteiligt ist und bereits ein Drittel der Anteile an Solarwatt hält, das Photovoltaik-Unternehmen ganz übernehmen wird. Bild: Solar/sky von Mountain/Ash, CC BY - bearbeitet von Tarifo.de.