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Strom aus Deutschland für Frankreich

Kategorie: Strom

Angesichts der Kälte gerät Frankreich bei der Stromversorgung immer mehr unter Druck. Das Nachbarland hatte im vergangenen Jahr den eiligen Austieg aus der Atomenergie belächelt, muss aber jetzt auf die Reserven aus Deutschland zurückgreifen. Stromversorgung in Deutschland im Winter angespannt Die schnelle Wende in der Atompolitik in Deutschland wurde unter anderem von Frankreich als überhastet bewertet. Genährt wurde die Haltung des Nachbarlandes durch zahlreiche Stromimporte Deutschlands unmittelbar nach der verheerenden Katastrophe im Atomkraftwerk von Fukushima. Zu diesem Zeitpunkt hatte man sich von Seiten der Bundesregierung entschlossen acht Atomkraftwerke vom Netz zu nehmen, die entweder Mängel aufwiesen oder schon ein bestimmtes Alter erreicht hatten.

Strom aus Deutschland für Frankreich

In diesem Winter hat sich das Bild ein wenig gewandelt, denn angesichts der anhaltenden Kälteperiode ist Frankreich mittlerweile auf Stromexporte aus Deutschland angewiesen. Grund hierfür ist der sprunghaft gestiegene Verbrauch durch den Einsatz vom Stromheizungen, die im Nachbarland weit verbreitet sind. Derzeit werden rund 100.500 Megawatt an Leistung in Frankreich benötigt, ein Wert, der ungefähr doppelt so hoch ist wie in Deutschland. Dies führt nicht nur zu einem Stromengpass, sondern auch zu steigenden Preisen an der Strom-Börse, an der man zuletzt 34 Cent je Kilowattstunde aufbringen musste. Die Kosten für Strom sind somit drei Mal so hoch wie hierzulande. Bild: Powerpoles #2 von liebeslakritze, CC BY-SA 2.0 - bearbeitet von Tarifo.de.