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Strom-Notabschaltung: Energieintensive Betriebe sollen Blackout-Prämien erhalten

Kategorie: Strom

Der massive Ausbau von erneuerbaren Energien sowie die fehlenden Netzkapazitäten erhöhen zunehmend die Gefahr von Netzinstabilitäten. In diesem Zusammenhang erarbeitet man jetzt von Seiten des Bundeswirtschaftsministerium einen Notfall-Plan, der eine Stromanschaltung für energieintensive Betriebe, die im Gegenzug eine Prämie erhalten. Strompreise: Netzentgelt-Umlage kann bei Privathaushalten zu steigenden Preisen führen Der Energiemarkt in Deutschland hat sich in den vergangenen Monaten signifikant verändert. Mit dem geplanten Atomausstieg bis zum Jahr 2022 geht der Ausbau von erneuerbaren Energien einher, die dank einer lukrativen Förderung von Seiten der Bundesregierung einen wahren Boom erfahren haben. Insbesondere auf dem Gebiet der Solarenergie konnte ein deutliches Wachstum verzeichnet werden. Dieser schnelle und umfangreiche Ausbau bringt jedoch auch Schwierigkeiten mit sich, die man im Vorfeld nicht zwingend berücksichtigt hatte, so fehlen in Deutschland die entsprechenden Netzkapazitäten, um den produzierten Strom zu transportieren.

Strom-Notabschaltung: Energieintensive Betriebe sollen Blackout-Prämien erhalten

Weiterhin sorgt die wachsende und vor allem unregelmäßige Einspeisung von Strom zu einer merklichen Netzinstabilität. Die Folgen wären verstärkt auftretende Blackouts, die Industrie und Verbraucher gleichermaßen zu spüren bekommen würden. Um diesen entgegen zu wirken, hat das Bundeswirtschaftsministerium einen Notfall-Plan erarbeitet, der im Fall von Netzinstabilitäten die Strom-Notabschaltung von energieintensiven Betrieben vorsieht. Diese würden im Gegenzug eine Blackout-Prämie erhalten, die bis zu 60.000 Euro betragen würde. Einer Schätzung der Regierung zufolge würde die Gesamtsumme den Betrag von 102 Millionen Euro nicht überschreiten. Bild: pict2120_clip von hAdamsky, CC BY-SA 2.0 - bearbeitet von Tarifo.de.