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Strom an der Börse günstiger als vor der Fukushima-Katastrophe

Kategorie: Strom

Ein etwas überraschender Trend ist derzeit an der Strombörse zu verzeichen. Entgegen aller dunklen Prognosen wird der Grundlaststrom an der Börse derzeit günstiger gehandelt als vor der Fukushima-Katastrophe am Anfang des vergangenen Jahres. Der milde Winter und Rezessionsängste sind derzeit die Ursachen für den niedrigen Preis.

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Die Katastrophe im Atomkraftwerk von Fukishima am Anfang des vergangenen Jahres hat in Deutschland einen erheblichen Wandel mit sich gebracht. Nicht nur der geplante Atomausstieg und der damit verbundene Ausbau von erneuerbaren Energien hat die Wirtschaft hierzulande vor große Herausforderungen gestellt, sondern auch die sofortige Abschaltung von acht Atomkraftwerken. Viele Experten haben für die kommenden Jahren einen massiv steigenden Strompreis und dramatische Folgen für die deutsche Wettbewerbsfähigkeit prognostiziert.

Strom an der Börse günstiger als vor der Fukushima-Katastrophe

Zumindest in diesem Winter kann man schon einmal hinsichtlich dieser düsteren Prognosen Entwarnung geben, denn aktuell wird der Grundlaststrom an der Börse günstiger gehandelt als vor der Katastrophe von Fukushima. Während man im März 54 Euro je Megawattstunde aufbringen musste, kann man derzeit den Grundlaststrom für 52 Euro je Megawattstunde erwerben. Die Ursachen für den Preisrückgang muss man vor allem beim milden Winter suchen, der einen geringen Energieverbrauch zur Folge hat. Außerdem sorgen Rezessionsängste für generell fallenden Preise.

Die Verbraucher hierzulande profitieren vom günstigen Strompreis bislang noch nicht, lediglich Großkunden mit einem hohen Stromverbrauch kommen in den Genuss des billigen Stroms. Grund hierfür sind die teuer erstandenen Kapazitäten der Anbieter, die derzeit an die Kunden ausgeliefert werden.

Bild: Hochspannungsleitungsmast von realname, bearbeitet von Tarifo.de - CC-BY-SA 2.0.