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Mecklenburg-Vorpommern: DVZ möchte günstigen Strom - Ökostrom ohne Chance

Kategorie: Strom

Seit dem vergangenen Jahr hat der Ministerpräsident von Mecklenburg-Vorpommern die Energiewende zur Chefsache erklärt, doch nun muss das Land erneut einen Rückschlag verkraften. Das Datenverarbeitungszentrum (DVZ) in Schwerin, immerhin das zweitgrößte landeseigene Unternehmen, setzt zukünftig auf billigen statt auf Öko-Strom. Strom aus Erneuerbaren Energien weltweit auf dem Vormarsch Die Landesregierung hatte im Jahr 2011 ebenso mit den Konsequenzen der geplanten Atomwende zu kämpfen wie der Rest von Deutschland. Nur wenige Monate nach der Atomkatastrophe von Fukushima war bekannt geworden, dass das Bundesland weiterhin Strom aus Atomkraftwerken bezog und war damit heftig in die Kritik geraten. Daraufhin hatte der Ministerpräsident von Mecklenburg-Vorpommern, Erwin Sellering (SPD), die Energiewende in seinem Bundesland zur Chefsache erklärt und in diesem Zusammenhang konnte Verkehrsminister Volker Schlotmann (SPD) für 2012 den Bezug von Ökostrom vermelden.

Mecklenburg-Vorpommern: DVZ möchte günstigen Strom - Ökostrom ohne Chance

Nun muss das Bundesland im Kampf um die Energiewende einen weiteren Rückschlag verkraften, denn das Datenverarbeitungszentrum (DVZ) in Schwerin hat einen Auftrag im Umfang von 4,5 Millionen Kilowattstunden Strom für das Jahr 2013 ausgeschrieben und dabei als einziges Kriterium den Preis benannt. Damit kann man fest davon ausgehen, dass Ökostromanbieter bei dieser Ausschreibung keine Chance haben werden. Das Makel für die Landesregierung von Mecklenburg-Vorpommern ist der Umstand, dass es sich bei der DVZ um das zweitgrößte landeseigene Unternehmen handelt. Bild: Green Energy von menesis, bearbeitet von Tarifo.de – CC BY-SA 2.0.