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Strom aus der Kläranlage: Bakterien zur Energiegewinnung

Kategorie: Strom

Um den geplanten Atomausstieg bis zum Jahr 2022 realisieren zu können, gilt es auch neue regenerative Energiequellen zu erschließen. Derzeit arbeitet die Forschung mit Hochdruck an der Stromerzeugung in Kläranlagen, in denen Bakterien zur Energiegewinnung effektiv genutzt werden. In den kommenden Jahren könnte diese Technologie weitere Fortschritte erfahren. Stromanbieter: TelDaFax verliert, Naturstrom gewinnt Stromkunden Der große Plan für die kommenden Jahre steht, denn bis zum Jahr 2022 möchte sich Deutschland vollkommen aus der Stromerzeugung mittels Atomkraftwerke verabschieden. Auch wenn dieser Schritt zunächst vor allem für die Energieunternehmen hierzulande etwas überraschend kam, ist aktuell sehr viele Kreativität und Innovation gefragt. Zumindest auf einen neuen Fachgebieten macht man hinsichtlich dessen erhebliche Fortschritte.

Strom aus der Kläranlage: Bakterien zur Energiegewinnung

In Zukunft könnte man unter anderem Strom aus Klärwerken gewinnen, wenn man weiterhin so gute Fortschritte macht wie bisher. Die Entwicklung von mikrobiellen Brennstoffzellen liegt besonders den Forschern der  Technischen Universität Braunschweig am Herzen, die in Zusammenarbeit mit anderen Instituten in Deutschland die Technologie weiter vorantreiben. Grundlage dessen sind metallreduzierende Bakterien, die durch die Verwertung von Abfallstoffen Elektronen erzeugen, die wiederum an Elektroden übertragen werden. Auf diese Weise entsteht ein Stromfluss, den man später effektiv nutzen kann. Aktuell untersucht man die zahlreichen Bakterienarten hinsichtlich ihrer Fähigkeiten zur Stromgewinnung und versucht diese dann für ein größeres Volumen nutzbar zu machen. Bild: Rainbow and Power Lines at the Palo Alto Baylands von donjd2, bearbeitet von Tarifo.de - CC-BY 2.0.