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Ökostrom: Stromkennzeichnung für Verbraucher irreführend

Kategorie: Strom

Die neue Regelung zur Stromkennzeichnung im Energiewirtschaftsgesetz ist von Seiten der Ökostromanbieter wie Greenpeace Energy oder Naturstrom kräftig kritisiert worden, da sie laut der Anbieter für die Kunden vollkommen irreführend sind. Den Verbrauchern wird aufgrund der EEG-Umlage suggeriert, dass sie mit Ökostrom versorgt werden. Stromanbieter: Ökostrom drin, wo Ökostrom draufsteht? Der Weg zum vollkommenen Atomausstieg bis zum Jahr 2022 wird sehr steinig werden. Dies haben die Entwicklungen in der jüngsten Vergangenheit sehr deutlich gemacht, da es immer noch sehr viele Streitpunkte und Probleme gibt. Der Ausbau des Stromnetzes und der erneuerbaren Energien wird dank der EEG-Umlage, die von den Verbrauchern gezahlt wird, gefördert und teilweise finanziert. Allerdings kann die Kennzeichnung von Ökostrom aufgrund der EEG-Umlage bei vielen Anbietern irreführend sein.

Ökostrom: Stromkennzeichnung für Verbraucher irreführend

Grund hierfür ist die neue Stromkennzeichnung im Energiewirtschaftsgesetz, die selbst Anbieter mit Ökostrom ausweisen, die ihren Strom fast vollständig aus Kohle- und Atomkraftwerken beziehen. In diesem Zusammenhang fordern Ökostromanbieter wie Lichtblick, Naturstrom oder Greenpeace Energy, dass der Strommix der Anbieter direkt ersichtlich für den Kunden ausgewiesen ist. Das Engagement der Verbraucher für erneuerbare Energien würde somit in die richtigen Bahnen gelenkt und mögliche Täuschungen bleiben außen vor. Bild: Ökostrom von marci_oder_so, bearbeitet von Tarifo.de – CC BY 2.0.