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Bayern: Sieben Prozent weniger Atomstrom im ersten Halbjahr 2011

Kategorie: Strom

Die Atomkatastrophe von Fukushima in Japan hat nachhaltig seine Spuren in Deutschland hinterlassen. Nicht nur die politische Wende war eine Folge des Unglückes, sondern auch das Umdenken bei der aktuellen Stromversorgung. So kann das Bundesland Bayern auf eine erfolgreiche Bilanz verweisen, wo der Anteil des Atomstrom um sieben Prozent gesunken ist. Stadtwerke Emmendingen setzen auf Strom aus Wasserkraft Die Atomkatastrophe im Kraftwerk von Fukushima in Folge eines verheerenden Tsunamis hat die Wahrnehmung der Atomenergie weltweit deutlich verändert. In Deutschland hat dies zu einer politischen Wende geführt, bei der ein Atomausstieg bis zum Jahr 2022 vereinbart wurde. Auch das Bewusstsein der Verbraucher hat eine deutliche Veränderung erfahren, so war die Nachfrage nach Ökostrom und alternativen Energien noch nie so hoch wie in Folge der Katastrophe in Japan.

Bayern: Sieben Prozent weniger Atomstrom im ersten Halbjahr 2011

Diese Faktoren haben erheblich zur Bilanz beigetragen, die heute vom bayerischem Landesamt für Statistik präsentiert wurde. Demnach wurden im ersten Halbjahr 1,7Millionen Megawattstunden (MWh) weniger Strom aus Kernkraft in Bayern produziert, was einem Rückgang von 7,3 Prozent gegenüber dem Jahr 2010 entspricht. Dennoch entspricht der Anteil von Atomstrom immer noch 59 Prozent (22 Millionen MWh). Auf den weiteren Plätzen folgen mit 17,7 Prozent Strom aus Wasserkraft und mit 14 Prozent Strom aus Erdgas beziehungsweise Erdölgas. Bild: Wasserfall 1 von Manuel_Pa, bearbeitet von Tarifo.de - CC-BY 2.0.