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Ölkatastrophe in der Nordsee: Shell entdeckt zweites Leck - Umweltschützer mit Sorgenfalten

Kategorie: Strom

Bislang ist man beim Ölkonzern Shell die Politik der geringen Information gefahren, doch seit gestern bekannt wurde, dass die Ölkatastrophe in der Nordsee weitaus schwerwiegender ist, als zunächst angenommen wurde, wachsen die Sorgenfalten bei den Umweltschützern. Mittlerweile handelt es sich um die  schlimmste Ölpest in der Nordsee seit elf Jahren. swb: Mehr Strom aus Solarenergie gewinnen Die Erinnerungen an die verheerende Ölkatastrophe im Golf von Mexiko ist den meisten Menschen immer noch präsent, schließlich liegt sie gerade einmal ein Jahr zurück. Schon damals war absehbar, dass sich die Ölmultis von dem Ausgang sowie den Folgen des Unglücks nicht abschrecken lassen, sondern ihre Arbeit in der gewohnten Form weiterführen werden. Knapp ein Jahr später wird ihnen noch einmal eindrucksvoll vor Augen geführt, wie sorglos ihre Handeln war, auch wenn die Ölkatastrophe in der Nordsee in ihren Ausmaßen bislang noch vergleichbar ist mit jener vom Golf von Mexiko.

Ölkatastrophe in der Nordsee: Shell entdeckt zweites Leck

Laut dem niederländisch-britischen Ölkonzerns Shell sind bislang 217 Tonnen Öl aus der Plattform Gannet Alpha ausgetreten, die rund 180 Kilometer von Aberdeen gelegen ist. Das eigentlich Leck hat man bereits schließen können, so dass lediglich fünf Barrel Öl (0,68 Tonnen) noch aus einem zweiten Leck entweichen. Auch wenn der Konzern den Ausgang der Katastrophe verharmlosen will, wachsen die Sorgenfalten bei den Umweltschützern, schließlich handelt es sich hierbei bereits jetzt schon um die  schlimmste Ölpest in der Nordsee seit elf Jahren. Besonders die Einstellung von Shell, wo man von einer natürlich Zersetzung des Ölteppichs ausgeht, bringt die Umweltschützer in Rage. Die Folgen sind noch lange nicht absehbar. Bild: Bremerhaven, March 2010 von Mispahn, CC BY-SA 2.0 - bearbeitet von Tarifo.de.