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Erneuerbare Energien: Brandenburg braucht ein größeres Stromnetz

Kategorie: Strom

Anhand einer Studie der Technischen Universität Cottbus (BTU), die heute von Wirtschaftsminister Ralf Christoffers vorgestellt wurde, benötigt das Bundesland Brandenburg beim Ausbau erneuerbarer Energie ein weitaus größeres Stromnetz, um alle im Land existierenden Potenziale wirklich nutzen zu können. Windenergie: Atlas belegt Potenzial in Baden-Württemberg Angesichts des bevorstehenden Atomausstieges bis zum Jahr 2022 versuchen natürlich auch die Bundesländer den Ausbau erneuerbarer Energien weiter voranzutreiben und innovative Ideen zu testen. So hat Berlin unter anderem einen Test in Angriff genommen, bei dem kleinere Windräder auf den Dächern installiert werden, die zur Stromerzeugung genutzt werden können. Sollten sich diese Windräder etablieren, hätte man eine weitere Quelle an erneuerbaren Energien erschlossen. Brandenburg besitzt von jeher in den Regionen Uckermark, Prignitz, Elbe-Elster und Barnim hervorragende natürlich Potenziale.

Erneuerbare Energien: Brandenburg braucht ein größeres Stromnetz

Um diese aber optimal ausnutzen, muss das Stromnetz in Brandenburg deutlich ausgebaut werden, zu dieser Erkenntnis kam eine Studie der Technischen Universität Cottbus (BTU). Demnach müsste man das Stromnetz um 2.000 Kilometer bis zum Jahr 2022 erweitern, was einen Kostenaufwand von knapp zwei Milliarden Euro nach sich ziehen wird. Die Kosten sollen auf den Strompreis umgelegt werden, was wiederum ein wenig Unmut hervorruft. Deshalb plant Brandenburg laut Wirtschaftsminister Ralf Christoffers eine Bundesratsinitiative, wonach die Kosten für den Ausbau bundesweit umgelegt werden soll und nicht nur die Bundesländer selbst. Bild: bei Feldberg in Schwarzwald von vladislav.bezrukov, bearbeitet von Tarifo.de - CC BY-SA 2.0.