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Energiepreise in Deutschland: Bayer erwägt Produktion im Ausland

Kategorie: Strom

Die steigenden Energiepreise in Deutschland könnten bald wirtschaftliche Konsequenzen haben. Bayer-Chef Marijn Dekkers sprach in einem Interview von einer möglichen Verlagerung der Produktion ins Ausland, wenn die Preisentwicklung hierzulande keinen anderen Verlauf nehmen werde. Windenergie: Stromleitungen stoßen an ihre Grenzen Angesichts des geplantes Atomausstiegs bis zum Jahr 2022 rechnen viele Experten mit weiteren Preissteigerungen im Energiesektor. Dies wäre für den Wirtschaftsstandort Deutschland ein erheblicher Rückschlag, zumal man sich schon jetzt im EU-Vergleich auf einem sehr hohen Preisniveau bewegt. Kommen dann noch lokale Krisen wie derzeit im Nahen Osten hinzu, könnte die Preise für Strom und Gas weiter in die Höhe schnellen. Der kurzfristige Ausbau von erneuerbaren Energien kann in dieser Hinsicht noch nicht als lohnenswerte Alternative in Erscheinung treten.

Energiepreise in Deutschland: Bayer erwägt Produktion im Ausland

Wie sehr sich diese "negative" Preisentwicklung auf den Wirtschaftsstandort Deutschland auswirken könnte, zeigte das Beispiel Bayer. Unternehmens-Chef Marijn Dekkers sagte in einem Interview in der Wirtschaftswoche, dass es für Deutschland unheimlich wichtig sei auf dem Energiesektor konkurrenzfähig zu bleiben, weil sonst globale Firmen wie Bayer die Produktion ins Ausland verlagern würden. Schon jetzt liegt der Schwerpunkt der Investitionen bei der Chemie- und Kunststoffsparte in China. Bild: power to the people! von RodneyRamsey, bearbeitet von Tarifo.de CC-BY 2.0.