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Gaspreise: Mehr als 40 Prozent Preisunterschied zwischen Gastarifen

Kategorie: Gas

Zwar sind die Einfuhrpreise für Erdgas in den letzten zwei Jahren um rund 28 Prozent zurückgegangen. Gasverbraucher haben davon bislang aber kaum etwas mitbekommen. Für sie sind die Gaspreise im selben Zeitraum um durchschnittlich nur etwa drei Prozent gesunken. Verbraucher, die nichtsdestotrotz ihre Gaskosten reduzieren möchten, sollten ihren Gasanbieter wechseln: Eine aktuelle Studie eines Verbraucherportals zeigt, dass die Preisspanne zwischen dem Grundversorgungstarif und dem jeweils günstigsten Gastarif im Schnitt über 40 Prozent beträgt. Gaspreise: Mehr als 40 Prozent Preisunterschied zwischen Gastarifen Kettle

Gaskosten können im Schnitt um 630 Euro reduziert werden

Eine Gaspreis-Auswertung des Verbraucherportals TopTarif zeigt, dass zwischen dem Grundversorgungstarif und dem jeweils günstigsten Gastarif in den 100 größten Städten der Bundesrepublik mehr als 40 Prozent Preisunterschied liegen. In Schwerin zeigen sich laut Analyse die größten Unterschiede zwischen Grund- und alternativer Gasversorgung. Verbraucher, die noch nie ihren Gasanbieter gewechselt haben, könnten ihre Gaskosten durch einen Wechsel zum günstigsten Gasanbieter hier halbieren. So würden bei einem jährlichen Gasverbrauch von 20.000 Kilowattstunden in der Grundversorgung Gaskosten von im Schnitt 1.960 Euro anfallen. Der günstigste in der Region verfügbare Gasanbieter verlange für denselben Verbrauch nur rund 960 Euro. Bei Verbrauchern in Cottbus, Leipzig, Jena oder Frankfurt zeigte sich den Testern ein ähnliches Bild: Hier konnten Verbraucher durch einen Wechsel aus der Grundversorgung in einen alternativen Gastarif über 800 Euro im Jahr einsparen. Im Bundesdurchschnitt könnten Gasverbraucher in den 100 größten deutschen Städten laut TopTarif-Analyse rund 630 Euro im Jahr einsparen, wenn sie aus der Grundversorgung in den jeweils günstigsten verfügbaren Tarif wechselten. Auch für Verbraucher, die ihrem örtlichen Grundversorger nicht den Rücken kehren wollen, gäbe es Alternativen, wie die Experten des Verbraucherportals betonten. Bei einem Wechsel aus dem Basistarif des Grundversorgers in einen alternativen Tarif könnten Verbraucher noch immer durchschnittlich 190 Euro im Jahr einsparen.

Günstige Gastarife mit Preisgarantie und kurzen Vertragslaufzeiten

Verbraucherschützer empfehlen Gaskunden bei einem Wechsel des Gasanbieters aber nicht ausschließlich auf einen günstigeren Gaspreis zu achten. So sollten sich Verbraucher für Verträge mit möglichst kurzen Vertragslaufzeiten und Kündigungsfristen entscheiden, auf Vorkasse- oder Kautionstarife verzichten und auf eine Preisgarantie Wert legen. Wie ein exemplarischer Gaspreisvergleich für eine Berliner Familie mit einem jährlichen Gasverbrauch von 20.000 Kilowattstunden zeigt, können auch bei einem Wechsel in einen Gastarif, der diese Kriterien erfüllt, noch über 600 Euro im Jahr eingespart werden. Bild: Kettle von LearningToSee, CC BY-SA 2.0 - bearbeitet von Tarifo.de