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Atomausstieg: Kohlekraftwerke profitieren bislang noch nicht

Kategorie: Strom

Während insbesondere Solarstrom und Ökostrom von dem geplanten Atomausstieg profitieren, ist dies bei Kohlekraftwerken bislang noch nicht der Fall. Erst im Winter dürfte durch den Mehrbedarf an Strom die Kohle als Energielieferant an Bedeutung gewinnen. BMU-Studie zu Erneuerbaren Energien passt nicht zum Energiekonzept Der geplante Atomausstieg als Folge des verheerenden Atomunfalls im japanischen Kraftwerk Fukushima hat die Stimmung in Deutschland erheblich verändert. Besonders Anbieter mit Strom aus erneuerbaren Energien können sich über eine wachsende Zahl an Kunden freuen, die zukünftig auf Ökostrom setzen. Dieser positive Trend ist allerdings bei den Kohlekraftwerken nicht zu entdecken, diese konnten von der Atomwende bislang noch nicht profitieren.

Atomausstieg: Kohlekraftwerke profitieren bislang noch nicht

Die Gründe dafür sind vielfältig, sind aber in erster Linie beim Strombezug zu finden. So konnte aufgrund der guten Wetterlage sehr viel Solarstrom in das Energienetz eingespeist werden, zudem wird sehr viel Atomstrom aus dem europäischen Ausland nach Deutschland impotiert. Diese Verhältnisse dürften sich aber spätestens im Winter zugunsten der Steinkohle verschieben, da der Mehrbedarf hierzulande die Nachfrage steigert. Auch von der nachlassende Einspeisung von Atomstrom könnten dann die Kohlekraftwerke profitieren. Dennoch ist die Bilanz enttäuschend, denn Experten waren davon ausgangen, dass auch die Kohlkraftwerke zunächst von dem geplanten Atomausstieg erheblich an Bedeutung gewinnen würden. Bild: Tricastin von dierk schaefer, CC-BY - bearbeitet von Tarifo.de.