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Bundesnetzagentur: Deutschland schon zu Pfingsten mit Strom-Engpass?

Kategorie: Strom

Die Berüchtungen, wonach Deutschland nach der Abschaltung von sieben Atomkraftwerken ein Stromengpass drohe, erhalten neue Nahrung. So geht die Bundesnetzagentur davon aus, dass es bereits zu Pfingsten zu ersten Strom-Engpässen kommen könnte. Strom wird teurer und knapper in Deutschland Der Plan für den Atomausstieg bis zum Jahr 2022 sieht vor, dass bereits zum jetzigen Zeitpunkt sieben Atomkraftwerke ausgeschaltet bleiben. Desweiteren möchte man in den kommenden Jahren kontinuierlich neun weitere Kraftwerke abschalten, bis 2022 der Atomausstieg vollständig realisiert ist. Nach Beratungen zwischen Bundeskanzlerin Angela Merkel und den Länder-Ministerpräsidenten soll das Kabinett den Plan als Gesetzgebung verabschieden, auch wenn dieser auf massive Widerstände in der Industrie stösst. Immer wieder werden Bedenken bezüglich kommender Strom-Engpässe geäußert.

Bundesnetzagentur: Deutschland schon zu Pfingsten mit Strom-Engpass?

In diesem Zusammenhang befürchtet die Bundesnetzagentur schon einen Stromengpass für die Pfingsfeiertage. Laut Präsident Matthias Kurth, der sich in der "Rheinischen Post" äußerte, befinden sich die Stromnetze derzeit an der Grenze ihrer Leistungsfähigkeit. Aufgrund der geringen Last könnte es in den Stromnetzwerken zu Pfingsten eng werden. Auch perspektivisch warnt Kurth vor möglichen Strom-Engpässen. So sieht er die Gefahr von der Stilllegung stromintensiver Industrieanlagen an kalten Wintertagen. Bild: Power Station von MiqsPix, bearbeitet von Tarifo.de - CC-BY 2.0.