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Desertec: Strom aus der Sahara als Zukunftsprojekt

Kategorie: Strom

Die besten Orte auf der Erde für die Produktion von Solarstrom sind derzeit noch gar nicht erschlossen. Beim Projekt Desertec arbeiten deshalb unzählige Experten daran die Technolgie Europas mit dem Standort Wüste zusammenzubringen. Was zunächst recht simple klingt, ist aufgrund der ungeklärten Investitionen ein langer Weg. Bundesverband Erneuerbare Energie: Ökostrom nicht Schuld an Strompreiserhöhungen Allein der Umstand, dass sich in der Sahara hundertmal soviel Elektrizität produzieren ließe, wie die Menschheit auf der Erde verbrauchen kann, müsste die Errichtung von Solaranlagen in der Wüste zu einem lukrativen Geschäft machen. Allerdings werfen die politischen Hürden und vor allem die hohen Anfangsinvestitionen einige Fragen auf, denen sich beim Projekt Desertec zahlreiche Fachleute widmen. So arbeitet man fieberhaft daran die Technologie aus Europas mit dem Standort Nordafrika zu verbinden. Einen ersten Schritt hat die EU mit dem Beschluss bereits unternommen rund 30 Millionen Euro in Pilotprojekte in Marokko und Ägypten zu investieren.

Desertec: Strom aus der Sahara als Zukunftsprojekt

Allerdings möchte man in der Sahara nicht auf die klassischen Solarzellen zurückgreifen, sondern dort sollen vielmehr Kraftwerke installiert werden. In einer vereinfachten Beschreibung sollen Spiegel die Sonneneinstrahlung auf einen Kessel mit Wasser bündeln, worin das Wasser entsprechend verdampft und damit Turbinen angetrieben werden, die wiederum den Strom erzeugen. Durch die Hitzespeicherung könnte man zudem den Strom je nach Bedarf liefern, was ein weiterer Vorteil gegenüber Solarzellen ist. Von der Stromproduktion in Nordafrika würden dann sowohl die Anreinerstaaten als auch Europa wirtschaftlich profitieren. Bild: SunPower's Bavarian PV Installation von pgegreenenergy, CC-BY - bearbeitet von Tarifo.de.