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RWE plant Bau eines Atomkraftwerkes in den Niederlanden

Kategorie: Strom

In Deutschland versucht die Bundesregierung derzeit alles, um den Ausstieg aus der Atompolitik so schnell wie möglich zu realisieren. RWE-Chef Jürgen Großmann hingegen setzt unbeirrt auf die Atomenergie und plant den Bau eines weiteren Atomkraftwerkes in den Niederlanden, das Strom nach Deutschland liefern könnte. Japan aktuell: Radioaktive Strahlung zieht an Tokio vorbei Hierzulande wird derzeit alles getan, um möglichst schnell nach der Katastrophe von Fukushima einen Atomausstieg zu verwirklichen. Dazu werden derzeit zahlreiche Alternativen getestet und der Ausbau erneuerbarer Energien forciert. Anscheinend heißen nicht alle Menschen hierzulande diesen Weg richtig, denn RWE-Chef Jürgen Großmann setzt auch in Zukunft auf Strom aus Atomenergie. So konnte sich der Konzern aktuell mit dem niederländischen Energieversorger Delta über einen Einstieg in das Atomkraftwerk Borssele einigen. Der Kostenpunkt für eine Beteiligung von 30 Prozent soll bei rund 600 Millionen Euro liegen.

RWE plant Bau eines Atomkraftwerkes in den Niederlanden

Im Gegensatz zu Deutschland möchte die niederländische Regierung am Ausbau der Atomenergie festhalten. Inbegriffen ist dabei die Laufzeitverlängerung des bereits erwähnten Altmeilers Borssele bis zum Jahr 2034. Aus einem Bericht von "Spiegel Online" geht nun hervor, dass RWE in diesem Zusammenhang auch den Bau eines neues Atomkraftwerkes plant, das rund 1.000 bis 1.600 Megawatt an Strom liefern soll. Das Bauprojekt, das nur rund 100 Kilometer von der deutschen Grenze entfernt liegen würde, soll rund fünf Milliarden Euro kosten. Damit unterstreicht RWE-Chef Jürgen Großmann noch einmal eindrucksvoll seine Meinung, dass er den Atomausstieg der Bundesregierung für falsch hält.
Bild: Radiation supervised area von arenamontanus, bearbeitet von Tarifo.de - CC-BY.