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Sonderpreise für Industriestrom sollen Atomausstieg auffangen

Kategorie: Strom

Der Stimmungswandel der Bundesregierung beim Atomausstieg hat nun die Industrie auf den Plan gerufen. Vertreter fordern nun von Angela Merkel sowie weiteren Verantwortlichen sich für günstigen Industriestrom einzusetzen. Hintergrund sind die zu erwartenden steigenden Preise angesichts des schnellen Ausstiegs aus der Atomenergie. Stromanbieter: TelDaFax verliert, Naturstrom gewinnt Stromkunden Der plötzliche Wandel in der Atompolitik bringt für zahlreiche Wirtschaftszweige erhebliche Probleme mit sich. Im Vergleich zu anderen europäischen Nationen wie Spanien, Frankreich oder Norwegen ist Industriestrom in Deutschland schon erheblich teurer, nach dem schnellen Ausstieg aus der Atomenergie muss man in diesem Bereich mit weiteren Preissteigerungen rechnen. Dieser Entwicklung wollen Vertreter der Industrie entgegen wirken, in dem sie der Bundesregierung ein Fondmodell vorgestellt haben.

Sonderpreise für Industriestrom sollen Atomausstieg auffangen

Das Modell sieht vor, dass Kraftwerksbetreiber fehlenden Strom in Höhe des Grundlast-Bedarfs an einen Fonds liefern. Aus diesen Fonds können sich Betriebe der energieintensiven Branche zu wettbewerbsfähigen Preisen bedienen, womit kostengünstiger Industriestrom gewährleistet wäre. Dieses Modell könnte die Bundesregierung in die Verhandlungen mit den Kraftwerksbetreibern einfließen lassen, schlägt der Verband der Industriellen Energie- und Kraftwirtschaft (VIK) im Handelsblatt vor. Dieser Vertritt die Interessen der Industriebetriebe aus der Branche. Bild: Rainbow and Power Lines at the Palo Alto Baylands von donjd2, bearbeitet von Tarifo.de - CC-BY 2.0.