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Bier-Brauer fürchten Fracking: Gas-Förderung könnte Brauwasser gefährden

Kategorie: Gas

Die Gas-Fördermethode Fracking ist hoch umstritten, da die Befürchtung besteht, dass infolge des Frack-Vorgangs Chemikalien in den Wasserkreislauf geraten könnten. Umweltschützer warnen vor Risiken für das Trinkwasser. Nun mischen sich auch deutsche Bierbrauer in die Debatte ein: Es bestünde die Gefahr, dass infolge des Frackings die Qualität des Brauwassers leiden könnte. Sogar das Deutsche Reinheitsgebot soll gefährdet sein, wenn in Deutschland gefrackt werden würde. Bier-Brauer fürchten Fracking: Gas-Förderung könnte Brauwasser gefährden bier. Der Chef des des Deutschen Brauer-Bundes, Peter Hahn, sagte der Welt, dass die Wasserqualität essentiell für die Bierbrauer in Deutschland ist und warnt daher vor der umstrittenen Gas-Fördermethode: "Fracking gefährdet unser Brauwasser." Die Risiken, welche mit Fracking verbunden wären, dürften nicht unterschätzt werden.

Bier-Brauer fordern Fracking-Moratorium

Beim Fracking, das auch als Hydraulic Fracturing bezeichnet wird, wird Gas aus tiefen Gesteinsschichten, beispielsweise aus Schieferstein, mithilfe von Wasser, Sand und Chemikalien aus dem Boden gepresst. Das Umweltbundesamt stuft mehre Chemikalien, die beim Fracking verwendet werden, als gefährlich oder sogar als giftig ein. Mehre Bier-Brauer befürchten nun, dass diese in die Brauwasserbrunnen gelangen könnten. Der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Brauer-Bundes Hahn fordert in der Welt ein Moratorium. Ein solches gibt es bereits in anderen europäischen Staaten. Die Pläne der Bundesregierung sehen zwar vor Fracking in Wasserschutzgebieten zu verbieten, ein generelles Verbot der Gas-Fördermethode soll es allerdings nicht geben. Dass Wasserschutzgebiete verschont werden sollen, hilft den Bierbrauern nicht weiter, da diese ihr Wasser aus Mineralquellen beziehen. Diese befinden sich größtenteils nicht in Schutzgebieten. Bild: bier. von angsthase., CC BY - bearbeitet von Tarifo.de