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Solar Millennium: Solarkraftwerksbau trotz roter Zahlen

Kategorie: Strom

Das deutsche Solarunternehmen Solar Millennium hat in der Wüste Kaliforniens mit dem Bau des größten Solarkraftwerks der Welt begonnen. Gleichzeitig meldete das Unternehmen drastische Umsatzeinbrüche für das vergangene Geschäftsjahr. Solar Millennium: Solarkraftwerksbau trotz roter Zahlen Erlangen - Der Solarkraftwerkbauer aus Erlangen errichtet zurzeit das weltweit größte solarthermische Kraftwerk in Blythe, das rund 350 Kilometer östlich von Los Angeles in der Wüste Kaliforniens liegt. Das Kraftwerk, welches die Größe des Englischen Gartens in München sechsmal übertrifft, soll für mehr als 320.000 US-Haushalte Strom aus Sonnenenergie erzeugen und dadurch den Ausstoß von zwei Millionen Tonnen CO2 vermeiden. Strom aus Erneuerbaren Energien, insbesondere aus der Kraft der Sonne, zu gewinnen, sei für den Vorstandschef Christoph Wolff ein Menschheitstraum, jedoch musste er auf der Bilanzpressekonferenz in München Gewinneinbrüche vermelden. Für das vergangene Geschäftsjahr lag das Nettoergebnis des Solarunternehmens mit minus 10,4 Millionen Euro tief im Verlustbereich.

Finanzierungsprobleme für das Solarprojekt

Als Grund für die schlechten Zahlen im letzten Geschäftsjahr nennt der Erlanger Solarkraftwerkbauer auch Probleme bei den Finanzierungsabschlüssen für das US-Solarkraftwerk. Mit einem Programm der US-Regierung zur Förderung Erneuerbarer Energien wollte Solar Millennium einen Teil des Projektes finanzieren. Da sich die Finanzierungsabschlüsse jedoch verschoben haben, flossen die verbuchten Umsätze nicht mehr in die Bilanz des abgelaufenen Geschäftsjahrs ein. Für das laufende Jahr rechnet das Solarunternehmen mit schwarzen Zahlen. Bild: Solar Powered von Jimmy_Joe, CC-BY - bearbeitet von Tarifo.de.