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Biogas aus Brot: Bäcker will aus Backwaren Energie machen

Kategorie: Gas

Ein Bäcker in Niedersachsen hat einen innovativen Plan, der sich im ersten Moment skurril anhört: Er will aus alten Backwaren Biogas herstellen. Mit dem Brot zusammen will der Bäcker die Biomasse Gülle in einer Biogas-Anlage zu Energie machen. Kommt er auf mindestens 80 Prozent Gülle-Anteil, dann wird die Anlage mit einem festen staatlichen Einspeisesatz vergütet. Biogas aus Brot: Bäcker will aus Backwaren Energie machen Corn field von Frapestaartje Der niedersächsische Bäckermeister Peter Lüttel, der 40 Angestellte in seinem Betrieb beschäftigt, sagte laut dpa, dass Bäckereien jeden Tag ungefähr 8 bis 10 Prozent ihrer Backwaren wegwerfen müssen, denn Brot vom Vortag kaufe niemand. Bisher ist das alte Brot und Gebäck vor allem eins: Abfall. Lüttel will die Restbestände als Energiequelle verwenden.

Biogas-Anlagen werden mit bis zu 25 Cent je kWh gefördert

Durch das Erneuerbare Energien Gesetzt werden auch kleine Biogasanlagen gefördert - vorausgesetzt, diese werden mit einem Gülle-Anteil von mindestens 80 Prozent betrieben. Für Anlagen, die eine Leistung von maximal 75 Kilowattstunden erreichen, beträgt der Fördersatz 25 Cent für jede Kilowattstunde. Lüttel könnte die Gülle laut dpa von seinem Schwiegervater bekommen, der in der Landwirtschaft tätig ist, und überlegt deshalb mit anderen Bäckern eine Biogas-Anlage zu unterhalten, in welcher die alten Backwaren verwertet werden können. Bild: Corn field von Frapestaartje, CC BY - bearbeitet von Tarifo.de.