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Fracking: SPD und CDU wollen in Thüringen Gas-Förderung verbieten

Kategorie: Gas

Die Fraktionen der SPD und der CDU im Thüringer Landtag wollen die Gas-Förderung mithilfe der Fracking-Methode verbieten. Ein entsprechender Antrag ist in der vergangenen Woche von den Landtagsfraktionen beider Parteien an die Ausschüsse zur weiteren Bearbeitung gelangt. Das kanadische Gasunternehmen BNK Deutschland GmbH möchte in Thüringen Gas-Lagerstätten erkunden. Fracking: SPD und CDU wollen in Thüringen Gas-Förderung verbieten Tram tracks,St Severi, Erfurt DDR Aug 1989 von sludgegulper Ob Gas aus Schiefergas-Vorkommen mit Fracking sicher gefördert werden kann, oder ob mit der Gas-Förderung Risiken für die Natur und eventuell sogar für den Menschen verbunden sind, ist umstritten. In den USA kam es zu Umwelt- und Grundwasserverunreinigungen, allerdings sind die Umweltstandards in den Vereinigten Staaten nicht besonders hoch. Die CDU-SPD-Regierungskoalition möchte die Fracking-Methode verbieten, so lange Risiken nicht ausgeschlossen werden können.

Opposition kritisiert den Fracking-Antrag und fordert mehr

Die Opposition im Thüringer Landtag beurteilt den Antrag der Regierungsfraktionen kritisch und will mehr. Die Linke fordert, das Bergrecht zu ändern. Durch dieses wird die Genehmigung des Einsatzes von Fracking geregelt. Allerdings besitzen die Bundesländer hierbei kein Mitbestimmungsrecht. Die Grünen bezeichneten die Regierungsinitiative als Schaufenster-Antrag. BNK hat kurze Zeit vor der Regierungsinitiative angekündigt in Thüringen nach unkonventionellem Erdgas suchen zu wollen. Ob dieses auch mithilfe der Fracking-Methode abgebaut werden wird, das ließ der Konzern offen: Erst eine Erkundung der Vorkommen könne zeigen, ob Schiefergas in Mitteldeutschland auch ohne Fracking gefördert werden könnte. Bild: Tram tracks,St Severi, Erfurt DDR Aug 1989 von sludgegulper, CC BY-SA 2.0 - bearbeitet von Tarifo.de.