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Gas-Förderung: Wintershall schließt Schiefergasförderung vorerst aus

Kategorie: Gas

Der Gasproduzent Wintershall, eine Tochter von BASF, schließt aus, dass in Deutschland in den kommenden zehn Jahren Schiefergas gefördert werden wird. Um dieses Gas fördern zu können muss die umstrittene Fracking-Methode eingesetzt werden. Langfristig könne die Gas-Produktion ohne die Methode in Niedersachsen jedoch nicht aufrecht erhalten werden. Gas-Förderung: Wintershall schließt Schiefergasförderung vorerst aus Hearn G.S. von dmealiffe Wintersahll hat am Mittwoch im niedersächsischen Barnstorf ein Bohrkernlager eröffnet. Bei diesem Anlass sagte Wintershall-Chef Rainer Seele, er schließe sogar aus, dass in Europa in den kommenden 10 Jahren Schiefergas gefördert werden wird. Der Wintershall-Leiter der deutschen Aktivitäten hatte dies zuvor für Deutschland ausgeschlossen.

Fracking: Bürgerinitiativen und Politiker haben große Bedenken

Da bei der Fracking-Methode neben Wasser und Sand auch Chemikalien ins Erdreich gepumpt werden, um Gas aus Schiefergesteinsschichten oder Kohleflözen fördern zu können, gibt es große Bedenken, ob die Fördermethode zu Verunreinigungen der Umwelt und des Grundwassers führen kann. Bürgerinitiativen und Politiker hegen deshalb Zweifel und Befürchtungen gegenüber dem Einsatz von Fracking und fordern teils ein vorübergehendes, teils ein absolutes Verbot der Fördermethode. Beim Abbau von Tight-Gas wird Fracking hierzulande schon seit 30 Jahren eingesetzt. Daran möchte Wintershall auch nichts ändern. Bevor die Methode jedoch auch bei der Schiefergas-Förderung eingesetzt werden kann, müssten zunächst Erfahrungen gesammelt und offene Fragen beantwortet werden. Ohne Fracking habe die Gasförderung in Niedersachsen, wo 95 Prozent des deutschen Gases gefördert wird, laut Seele keine Zukunft. Bild: Hearn G.S. von dmealiffe, CC BY-SA 2.0 - bearbeitet von Tarifo.de.