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"Schein Aus" und "Stand-by" - unwirtschaftlich oder sinnvoll?

Kategorie: Strom

Zahlreiche Geräte der unterhaltungslektronik tragen in deutschen Haushalten zur Erhöhung der Stromrechnung bei. Wenn der Verbraucher einen ungünstigen Strom-Tarif besitzt, kann dies leicht die Stromrechnung in die Höhe treiben. Denn in diesem Fall zählt jede Kilowattstunde (kWh). Immer noch kursiert der Irrglaube der Gerätemodus Stand-by würde das Ausschalten des Gerätes ersparen. "Schein Aus" und "Stand-by" - unwirtschaftlich oder sinnvoll? Der Stromverbrauch wird auch genährt durch die kleinen Mengen Strom, die Haushaltsgeräte im Stand-by produzieren. Alles was im scheinbaren Aus-Zustand leuchtet oder surrt verbraucht Strom. Denn Stand-by umfasst mehrere Modi. Darunter fällt der Bereitschafts-, Warte und sogar der Aus-Zustand. Denn auch ausgeschaltete Geräte (Fernseher) verbrauchen kleine Mengen Strom. Im Endresultat erzeugt dies höhere Stromkosten, denn "Schein Aus" ist eben nicht richtig aus.

Stromverbrauch minus Stand-by gleich Strom sparen

Um zu prüfen, wie hoch der Gesamtverbrauch der Geräte im Stand-by ist, sollte dreimal innerhalb von 24 Stunden der Strom-Zählerstand abgelesen werden. Wer keinen Zugang zum Stromzähler hat, kann bei der zuständigen Hausverwaltung nachfragen. Je nach Gerätenutzung können so Stromfresser ausfindig gemacht werden. Mit einem StandbyCheck ermittelt man somit den Basisstromverbrauch. Eine andere Möglichkeit bieten Strommessgeräte. Sie zeigen, ob die Geräte auch im abgeschalteten Modus Strom verbrauchen. Nicht alle Geräte sind schwarze Schafe. Energiesparende Geräte sind meistens mit einem Netzschalter ausgestattet. Dieser unterbindet im Aus-Zustand den Stromfluss und stoppt somit den Stromverbrauch. Wenn Geräte nicht über diesen Schalter verfügen, so können Schaltersteckdose den Stromfluss stoppen und zum Strom sparen beitragen. Bild: Unplug this year ... von lopongoaca