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Krankenversicherung: Techniker Krankenkasse legt Überschussbericht vor

Kategorie: Finanzen

Der zweitgrößte Krankenversicherer in Deutschland, die Techniker Krankenkasse, hat einen Bericht über die Überschüsse aus dem Jahr 2012 vorgelegt: Aus einer Pressemitteilung geht hervor, dass im vergangenen Jahr von der TK 963 Millionen Euro erwirtschaftet wurden – die Verwaltungskosten pro versichertem Krankenpatient seien um 23 Prozent gestiegen.

Hohe Überschüsse für die Techniker Krankenkasse



Krankenversicherung: Techniker Krankenkasse legt Überschussbericht vor Hospital Geral do Estado Mehr als acht Millionen Versicherte zählt die Techniker Krankenkasse und liegt damit auf dem zweiten Platz der großen Versicherungsunternehmen im Gesundheitsbereich. Die ersten Hochrechnungen für das Jahr 2012 haben einen Überschuss für den Krankenversicherer von 963 Millionen Euro ergeben – als Ausgaben im letzten Jahr wurden rund 16 Milliarden angegeben, die in die medizinische Versorgung der TK-Kunden flossen. Zwei Drittel der gesamten Ausgabesumme würden dabei von 2,7 Milliarden für Arzneimittel und die entsprechenden Therapien eingenommen, von 3 Milliarden für Arztrechnungen und 4,8 Milliarden für die Behandlungen in Krankenhäusern als größte einzelne Position. Die TK hat aufgrund der Überschüsse von fast einer Milliarde Euro angekündigt, eine Dividende für ihre Mitglieder von 80 Euro in diesem Jahr auszuschütten.

TK Dividende trotz gestiegener Verwaltungskosten

In der gleichen Pressemitteilung wurde angegeben, dass die Kosten, die der Versicherung pro Patient entstehen, um 23 Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen seien. Dies läge an einem Sondereffekt, durch den Pensionsrückstellungen mit höherer Geschwindigkeit gebildet werden könnten – zu diesen Rückstellungen sind Krankenkassen gesetzlich verpflichtet und die gute Finanzlage mache es der TK möglich, sie schneller zu erreichen, wodurch jedoch die Verwaltungskosten stiegen. Erst vor wenigen Jahren, von 2000 bis 2006, wurden die Verwaltungsstrukturen grundlegend geändert – ohne diesen Effekt seien die Kosten sogar um zwei Prozent gesunken und würden dann bei 103 Euro pro Person liegen.
Bild: Hospital Geral do Estado von Gov/Ba, CC BY 2.0 - bearbeitet von Tarifo.de.