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Pflege-Bahr: Pflegezusatzversicherung zur Versorgungsabsicherung

Kategorie: Finanzen

Bis zum Jahr 2030 rechnet man mit 3,5 Millionen Pflegefällen in Deutschland und die gesetzliche Pflegeversicherung deckt nur einen geringen Teil der anfallenden Kosten ab. Mit der Pflegezusatzversicherung, „Pflege-Bahr“ nach dem Gesundheitsminister Daniel Bahr genannt, kann dies in gewissem Rahmen ausgeglichen werden.

Zusatzversicherung: Pflege-Bahr für die Versorgung im Eventualfall



Pflege-Bahr: Pflegezusatzversicherung zur Versorgungsabsicherung Wheelchair in the Wild von mikecogh Die Pflege-Bahr genannte neue Einrichtung von Versicherungsunternehmen soll die sich oft teure und über Jahre erstreckende Pflege zusätzlich unterstützen: Betroffene und Angehörige klagen schon seit langer Zeit darüber, dass die gesetzliche Pflegeversicherung nicht für die nötigen Kosten aufkommen kann und dass nicht zuletzt auch daher die Pflegestufen im Vergleich zum Bedarf zu gering angesetzt werden. Mit einem geringen monatlichen Betrag soll man sich nun in der Pflegezusatzversicherung eine finanzielle Rückendeckung sichern können, falls man im Alter, durch eine Krankheit oder durch einen Unfall pflegebedürftig werden sollte. Der derzeit geringste Kostenaufwand liegt bei 16 Euro im Monat, doch wie so häufig bei Versicherungen gilt auch beim Pflege-Bahr, dass mehr und höhere Beiträge auch größere finanzielle Absicherung im Eventualfall mit sich bringen: Bei 81 Euro sollen für einen 40 jährigen maximale 3.300 Euro monatlich in der Pflegestufe 3 anfallen.

Pflegezusatzversicherung für die Kosten der Pflegestufen

Noch wird die Pflegezusatzversicherung nicht ganz so verstärkt angenommen, wie man es sich erwünscht hat, doch mit zehn Anbietern haben vorausschauende Versicherungsnehmer zumindest schon einmal eine gute Basis für eine Auswahl: Mit unterschiedlich hohen Monatsbeträgen werden im Pflegefall höhere oder niedrigere Beträge ausgezahlt, wobei besonders die Pflegestufe 3 von vielen Versicherungsunternehmen gut ausgestattet wird. Allerdings werden die Pflegestufen 0 und 2 deutlich häufiger festgestellt – und in diesen müssen die Unternehmen noch ein bisschen nachlegen, um für die Versicherten attraktiv zu werden. Denn wie die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ errechnet werden in der Stufe 0 bei an Demenz erkrankten Patienten lediglich zehn Prozent der Pflegesummen gezahlt, die in der dritten Stufe anfallen würden.
Bild: Wheelchair in the Wild von mikecogh, CC BY SA - bearbeitet von Tarifo.de.