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Gas-Pipeline Nabucco: Konsortium will kleine Gaspipeline

Kategorie: Gas

Das Nabucco-Projekt stockt schon seit langem: Das Konsortium hat Schwierigkeiten damit Verträge mit Lieferländern abzuschließen, um die Pipeline mit Erdgas füllen zu können. Zudem gibt es zunehmende Konkurrenz-Gaspipeline-Projekte. Auch die Kosten explodierten. Deshalb will das Konsortium jetzt nur noch eine kleine Variante der Gas-Pipeline bauen. Gas-Pipeline Nabucco: Konsortium will kleine Gaspipeline Ursprünglich geplant war es 30 Milliarden Kubikmeter Gas im Jahr von Aserbaidschan in die Europäische Union zu befördern. Diese Pipeline wäre 4.000 Kilometer lang geworden. Nun hat das Konsortium, in dem unter anderen der Energiekonzern RWE vertreten ist, einen Vorschlag über eine nur 1.300 Kilometer lange Gas-Pipeline vorgestellt. Die Pipeline soll an der Grenze zur Türkei beginnen, die Kapazität 12 Milliarden Kubikmeter Erdgas betragen.

EU will mehr nicht-russisches Gas

Das Gas für die Mini-Nabucco-Pipeline soll aus dem Shah Deniz II-Gasfeld in Aserbaidschan kommen. Die EU möchte zwar mehr nicht-russisches Gas, das Nabucco- Konsortium konnte jedoch keine sicheren Lieferverträge abschließen. Neben Ländern des Kaukasus wären der Irak und der Iran mögliche Gaslieferanten. Ob Nabucco wenigstens den Zuschlag für das Gas des Shah Deniz II-Gasfeldes erhält wird voraussichtlich diesen Sommer bekanntgegeben. Bild: Rohre von mueritz, CC BY-SA 2.0 - bearbeitet von Tarifo.de.