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Stromverbrauch in Deutschland: Aufschwung auch beim Energiebedarf

Kategorie: Strom

Berlin – Während manche noch diskutieren, ob und wo hierzulande die Wirtschaftskrise ein Ende genommen hat, belegen die neuesten Zahlen des Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) einen wachsenden Energiebedarf im Land. Vor allem die Industrie zeichnet sich für die gestiegene Nachfrage nach Strom verantwortlich. Geht es nach einer Studie der Prognos AG soll Atomenergie mit einer Laufzeitverlängerung eine bezahlbare Stromversorgung sichern. Die Finanz- und Wirtschaftskrise blieb auch für Stromversorger nicht ohne Folgen. Sahen die Ursprünglichen Pläne vor, stetig mehr Strom zu liefern, wurde aus der Industrie stetig weniger Strom nachgefragt. Nun scheint die Zeit der Strom-Sparsamkeit jedoch vorbei. In den ersten sechs Monaten diesen Jahres stieg der Stromverbrauch im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 4,6 Prozent auf 274 Milliarden Kilowattstunden (kWh) meldet der BDEW. Damit liegt der Stromverbrauch zwar weiterhin unterhalb der Werte seliger Vorkrisen-Zeiten, doch die Trendwende auf dem Strommarkt schlägt sich nun auch in den Zahlen nieder. Gerade der steigende Strombedarf in der Industrie bereitet nun jedoch einigen Stromversorgern und Branchenkennern Kopfzerbrechen. Schließlich muss der Strom irgendwo gewonnen werden. Allein mit dem konsequenten Ausbau der erneuerbaren Energien in Deutschland wollen sich manche nicht abfinden. Vielmehr soll die vielzitierte Brückentechnologie Atomkraft einen reibungslosen Übergang der Energiewende hin zu Ökostrom gewährleisten. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Prognos AG aus der Schweiz. Das Beratungsunternehmen schlägt eine Laufzeitverlängerung von 20 Jahre vor um die CO2-Emmision einzudämmen und um die Profite mancher Branchen nicht zu sehr zu gefährden.