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Windkraft: Google geht in die Luft

Kategorie: Strom

Ob die weltbekannte Internetfirma Google knapp 40 Millionen US-Doller aufgrund finanzieller Steuervorteile in die Entwicklung regenerativer Energieressourcen steckt oder weil sie sich uneigennützig für die Umwelt engagiert, sei dahingestellt. Fest steht, dass das Suchmaschinen-Unternehmen mit seinem Einstig in zwei US-amerikanische Windkraftanlagen seine Absicht kundtut, zukünftig selbst günstige Energie bei Ökostromversorgern zu erwerben und hinsichtlich der Stromkosten jedem Ökostromvergleich standzuhalten. Bald könnte es soweit sein Die Leistung der Windkraftanlage soll dem Unternehmen zufolge bei insgesamt 169,5 Megawatt liegen. Mit dieser Menge an Strom könnten 55.000 Haushalte mit dem Ökostrom aus Windkraft versorgt werden. Damit setzt das Unternehmen den eingeschlagenen Weg konsequent fort. Nachdem inzwischen von seiten der Federal Energy Regulatory Commission die Genehmigung vorliegt, kann Google als Google Energy sein eigener Stromanbieter sein und an den Strombörsen problemlos tätig werden. Mit eigenen Photovoltaik-Anlagen wurde außerdem bereits Sonnenenergie für die eigenen Server-Parks gewonnen. Sich selbst als Ökostromanbieter zu etablieren, liegt hingegen zurzeit noch nicht in Googles Absicht. Internationaler Zusammenschluss So lange Strombedarf bei Google weiter ansteigt, liegt ein Strom-Angebot für Privathaushalte noch in weiter ferne. Doch sollte die Technik hinter der Suchmaschine demnächst weniger Strom verbrauchen, könnte man die Erfahrung und freie Strommengen auch an andere weitergeben. In Deutschland arbeitet man berreits zusammen mit Stromanbieter Yellowstrom an intelligenten Stromrechnern (Smart Meter). Stromkunden erhalten auf diesem Weg mehr Kontrolle über den eigenen Stromverbrauch und können online die Stromkosten im Blick zu behalten.