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Haushaltssperre bei regenerativer Heizungstechnik

Kategorie: Strom

Die Bundesregierung hält an der Haushaltssperre für Fördermittel zur Nutzung regenerativer Heizungstechnik endgültig fest. Dieser Schritt zieht scharfe Kritik verschiedene Anbieter von alternativen Energien nach sich. Mit dem Stop der Fördermittel für Gas- oder Stromwärmepumpen, moderner Brennwerttechnik oder solarthermischen Anlagen im Heizungsbereich, sehen sie die Perspektiven im Wärmebereich gefährdet. Von der Haushaltssperre betroffen sind Betreiber von kleinen Anlagen zur Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) mit einer elektrischen Leistung von bis zu 50 Kilowatt. Diese Mini-KWK-Kraftwerke sind vergleichsweise effizient. Sie erzeugen Strom und Wärme und senken den Primärenergieverbrauch und den Kohlendioxidausstoss. Diese Anlagen werden beispielsweise in Ein- und Mehrfamilienhäusern, Gewerbebetrieben oder Schwimmbädern eingesetzt. Stromanbieter LichtBlick setzt dennoch die Planung und Installation von 100.000 sogenannten ZuhauseKraftwerken zusammen mit Volkswagen fort. Durch die Entscheidung des Finanzministeriums können nun keine Mittel für 2010 mehr beantragt werden. Bis jetzt wurden im Rahmen dieses Programm insgesamt 10.200 Anträge gestellt. Die elektrischen Leistung der im Programm enthaltenen Anlagen entspricht einer Menge von immerhin rund 90 Megawatt. Für den Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) erklärt Präsident Dietmar Schütz, dass "[n]achdem die letzte Regierung bereits die Biokraftstoffbranche in Deutschland vor die Wand gefahren hat, macht sich die jetzige daran, die regenerative Heizungsindustrie abzuwürgen". Vergleichbar heftige Reaktionen auf die Entscheidung gab es auch von anderen Verbänden und von betroffenen Versorgern.