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Stromüberschuss! Wohin damit?

Kategorie: Strom

Wien - Es ist kein Geheimnis, dass die Menschen immer mehr Energie benötigen. Sei es die Industrie, die mehr Strom für Maschinen braucht oder der Einzelne, der viele kleine Geräte, wie Handy, Spielkonsole oder Mikrowelle in seinem privaten Haushalt nutzt. Lange vorbei sind die Zeiten, in denen der meiste Strom von der Glühlampe als Zimmerbeleuchtung verbraucht wird. Zwar werden elektronische Geräte im Stromverbrauch immer effizienter, aber auch die Zahl der Stromverbraucher steigt stetig. In Zeiten in denen der Stromverbrauch besonders hoch ist, wird dieser auch in großen Mengen produziert. Oftmals sogar mehr als eigentlich benötigt wird. Dies hat, neben Auswirkungen auf den Strompreis am Strommarkt, auch Effekte auf unseren Umgang mit Energie. Hier sind neue Ideen gefragt, um den zu viel produzierten Strom effizient zu speichern.

Relativ einfach stellt sich diese Speicherung bei der Wasserkraft dar. Bei geringem Stromverbrauch wird Wasser zur Lagerung in riesige Auffangseen gepumpt. Bei Bedarf kann es dann durch Turbinen wieder zur Stromerzeugung genutzt werden.

Was aber geschieht mit zu viel produziertem Strom, der z.B. aus Solaranlagen stammt? Hier hat die Firma Solar Fuel aus dem österreichischen Salzburg eine innovative Lösung parat. Durch ein neues Verfahren ist es möglich überschüssigen Strom in Erdgas zu verwandeln. An der Entwicklung beteiligte sich unter anderem das Fraunhofer Institut. Dieses Erdgas, welches die im Strom enthaltene Energie durch eine Kombination aus Elektrolyse und Methanisierung quasi chemisch speichert, kann dann im bereits vorhandenen Gasnetz zwischengelagert werden. Die Strom-Rückgewinnung erfolgt in bereits bestehenden Kraftwerken, die durch die Verbrennung von Erdgas in speziellen Turbinen Strom erzeugen.