Schnell & einfach
Finde den günstigsten Tarif
Bis zu 900 € sparen

Stromverbrauch in Deutschland: Die teure Unbekannte

Kategorie: Strom

Frankfurt/Main – Noch immer kennen viele Stromverbraucher in Deutschland ihren Stromverbrauch nur als Zahl auf der Stromrechnung. Welche Geräte letztlich die Stromkosten in die Höhe treiben, bleibt im Verborgenen. Entsprechend schwer fällt es den Menschen, den eigenen Stromverbrauch nachhaltig zu senken. Das kostet die Stromkunden jedes Jahr eine Menge Geld. Eine Studie beziffert die überflüssigen Ausgabe für das Jahr 2009 auf 14 Milliarden Euro. Dass die Energiesparlampe Strom spart, sollte sich zwischenzeitlich herumgesprochen haben. Trotzdem stecken in den Lampenfassungen Deutschlands noch auffallend häufig herkömmliche Glühbirnen, die für ein bisschen Licht sehr viel Strom verschwenden. Bei der Haushaltselektronik preisen die Hersteller die Energieeffizienz ihrer Geräte an. Doch nicht alle Konsumenten konzentrieren sich allein auf dieses Merkmal. Im Zweifel hat man den neuesten LCD-Fernseher auch häufiger im Blick als die jährliche Stromrechnung. Kurz vor Beginn der Fachmesse Light+Building beauftragte die Messe Frankfurt TNS Infratest mit einer repräsentativen Umfrage. Dabei stellte das Umfrage-Institut fest, dass die Mehrheit der Deutschen kaum Maßnahmen treffen um ihren Stromverbrauch zu senken. Demnach wüssten über 80 Prozent der Deutschen nicht einmal wie sie den Stromverbrauch senken könnten. Rechnet man die überflüssigen Ausgaben hoch und legt man einen jährlichen Stromverbrauch von 3.500 kWh zugrunde, belaufen sich die überflüssigen Ausgaben auf 14.000.000.000 Euro. Auf eine Bevölkerungszahl von 82 Millionen umgerechnet, sind das mehr als 170 Euro pro Kopf. Abhilfe schaffen sollen hier die intelligenten Stromrechner (sogenannte Smart Meter). Aber auch die Aufklärung der Stromverbraucher ist wichtig. Natürlich kann man mit einem günstigen Stromanbieter Geld sparen und die Stromkosten senken, aber den günstigsten Strompreis zahlt man für jede nicht verbrauchte Kilowattstunde. Die gibt es nämlich gratis.