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Gasheizung: hat Heizen mit Gas Zukunft?

Kategorie: Gas

Berlin - Angesichts steigender Gaspreise stellen sich immer mehr Verbraucher die Frage, ob sich das Heizen mit Gas überhaupt noch lohnt. Schließlich ist Erdgas eine endlich Ressource und dürfte somit in Zukunft eher noch teurer werden. Sogenannte Pellets-Heizungen und Wärmepumpen erfreuen sich daher immer größerer Beliebtheit. Doch die Installation eines Pellet-Ofens oder einer Wärmepumpe ist mit hohen Kosten verbunden und rentiert sich nur unter bestimmten Voraussetzungen. Tarifo.de über Mittel und Wege, die Heizkosten trotz steigender Gaspreise zu senken.

Gaspreise werden wieder steigen

Dass viele Gasanbieter zu Beginn der Heizperiode 2009 die Preise ihrer Gastarife gesenkt haben ist die Ausnahme. Infolge der Weltwirtschaftskrise sank der Ölpreis zwischenzeitig von knapp 150 auf unter 80 Dollar pro Fass. Durch die Kopplung der Gaspreise an das Öl profitieren die Gaskunden nun ausnahmsweise von der (brancheninternen) Regelung. Als fossiler Brennstoff wird Erdgas dennoch immer knapper und somit langfristig teurer. Nach Angaben des Statistischen Bundesamts hat sich der Gaspreis in den vergangenen zehn Jahren mehr als verdoppelt. Daran hat auch die Energiemarkt-Liberalisierung und der daraus resultierende Wettbewerb auf dem Gasmarkt wenig ändern können.

Gaskosten senken durch Energie-Effizienz

Grundsätzlich gibt es mehrere Möglichkeiten, die Gaskosten deutlich zu senken. Zunächst einmal lohnt sich ein effizienter Umgang mit Energie. So ist insbesondere während der kalten Jahreszeit die sogenannte Stoßlüftung empfehlenswert. Dabei werden mindestens zwei Fenster für bis zu fünf Minuten vollständig geöffnet. Zudem kann die Raumtemperatur Nachts und bei Abwesenheit um einige Grad verringert werden.

Wärmedämmung wird staatlich gefördert

Natürlich ist auch die Qualität der Wärmedämmung ein zentraler Faktor für den Gasverbrauch. Eine moderne Dämmung ist seit dem Inkrafttreten der neuen Energieeinsparverordnung (EnEV 2009) am 1. Oktober für alle Bauherren verpflichtend. Mit der neuen Regelung soll der Energiebedarf bei Wohnhäusern um bis zu 30 Prozent gesenkt werden. Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) fördert energieeffiziente Sanierungen wie die Erneuerung der Fenster, die Isolierung von Dächern und den Austausch von Heizungen mit günstigen Krediten.

Sonderkündigungsrecht nutzen

Ein weiterer Weg zum Gaskosten sparen: den Gasanbieter wechseln. Seit der Öffnung des Gasmarkts machen zahlreiche überregionale Gasanbieter den etablierten Versorgern Konkurrenz. Was viele nicht wissen: bei einer Gaspreiserhöhung eines laufenden Tarifs besteht in der Regel ein Sonderkündigungsrecht. Die Gasanbieter sind dazu verpflichtet, ihre Kunden vorab schriftlich über Gaspreiserhöhungen zu informieren. Besteht ein Sonderkündigungsrecht, so kann der Vertrag innerhalb der angegebenen, meist knapp bemessenen Frist gekündigt werden kann. Vom Sonderkündigungsrecht sollte insbesondere dann Gebrauch gemacht werden, wenn sich bei ausbleibender Kündigung der Vertrag automatisch verlängert.

Gaspreisvergleich machen und Gasanbieter wechseln

Natürlich ist auch ohne Sonderkündigungsrecht ein Gasanbieterwechsel möglich. Mit dem Gaspreisvergleich von Tarifo.de finden Sie zum Beispiel günstiges Gas in München. So kann ein Haushalt in München mit einem jährlichen Gasverbrauch von 20.000 Kilowattstunden bis zu 400,82 Euro im Jahr gegenüber dem Basistarif des Grundversorgers sparen. Was das Wechseln besonders bequem macht: der neue Gasanbieter übernimmt für Sie auch die Kündigung des alten Tarifs. Tipp: Weitere Infos zum Thema Heizung finden Sie unter www.heizungsratgeber.de, Statistiken (nicht nur) zum Gaspreis auf Statista.