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Erdgas-Pipeline durch Norddeutschland ruft Unmut bei den Bürgern hervor

Kategorie: Gas

Mit der Fertigstellung der Ostsee-Pipeline im November diesen Jahres hat Deutschland nun eine neue Quelle zur Ergaslieferung erschlossen. Um das Erdgas optimal in Deutschland verteilen zu können und Lieferungen nach Westeuropa zu ermöglichen baut E.on derzeit an einer Trasse durch Norddeutschland, die mancherorts allerdings für Unmut sorgt. Nabucco und ITGI: Kooperation bei Gas-Pipelines gewünscht Der Bau der Nordeuropäische Erdgaspipeline (NEL) war im Prinzip die Fortsetzung der Ostsee-Pipeline auf dem Lande. Von Lubmin bei Greifswald aus sollte das russische Gas quer durch Norddeutschland schließlich nach Bremen gelangen, wo man einen Zwischenspeicher einrichten will. Ursprünglich sollte bereits 2012 21,8 Milliarden Kubikmeter Gas durch die Leitungen gepumpt werden, aber dieser Zeitplan gerät jetzt erheblich ins Wanken.

Erdgas-Pipeline durch Norddeutschland ruft Unmut bei den Bürgern hervor

Grund für die Verzögerungen ist der Unmut der Bürger aus Stelle und Winsen in der Lüneburger Heide, die mit dem Verlauf der Pipeline nicht einverstanden waren. Diese sollte nur 100 Meter von den Häusern enfernt errichtet und sogar quer unter dem Schulhof der Ashausener Grundschule verlegt werden. Nun hat E.on in diesem Zusammenhang reagiert und den Plan für eine südlicher verlaufende Trasse vorgelegt, deren Realisierung allerdings erst genehmigt werden muss. Bis dato wird man die Pipeline weiter bauen und nur jenes Stück offen lassen, wo sich derzeit der Widerstand regt. Bild: Gas pipes von scjody, CC BY-SA 2.0 - bearbeitet von Tarifo.de.