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Gas-Vertrag: Russland und Weißrussland verständigen sich auf ein neues Abkommen

Kategorie: Gas

In langen Verhandlungen haben Russland und Weißrussland Einigkeit bei einem neuen Gasabkommen erzielt. Demnach erhält Weißrussland satte Rabatte bei der Lieferung von Gas und im Gegenzug wird das heimische Pipelinenetzes durch Gazprom übernommen. Damit verschafft sich sich der weißrussische Präsident neue finanzielle Freiräume. LNG: Erdgas-Terminal in Holland geht in Betrieb In den vergangenen Jahren waren Streitigkeiten zwischen Russland und Weißrussland fast jährlich vorprogrammiert. Das finanziell angeschlagene Weißrussland wollte einerseits nicht so hohe Summen für Gaslieferungen aus Russland aufbringen und andererseits mehr Geld für die Durchleitung von russischem Gas nach Europa erhalten. Diese gehören nun der Vergangenheit an, denn beide Länder konnten sich nun auf ein neues Abkommen verständigen, von dem beide Seiten profitieren werden.

Russland und Weißrussland verständigen sich auf ein neues Abkommen

So sieht das neue Vertragswerk vor, dass Weißrussland sein Gas zu einem Bruchteil des marktüblichen Preises beziehen kann und im Gegenzug erhält der Marktriese Gazprom das Pipelinenetz des Landes. Der weißrussische Präsident Alexander Lukaschenko kann ein wenig aufatmen, denn das Abkommen spült rund zwei Milliarden Euro in die klammen Kassen des Landes, zudem können weitere drei Milliarden durch den niederigen Gaspreis eingespart werden. Russland hingegen erhält mehr Kontrolle über die Pipelines und bindet Weißrussland wirtschaftlich mehr an sich. Auf diese Weise profitieren beide Seiten von dem neuen Abkommen. Bild: Rotterdam von Salim Virji, bearbeitet von Tarifo.de – CC BY-SA 2.0.